30. März 2017

Und wieder dreht sich das Personalkarussell am Hof

Jetzt geht Guy Schmit nach nur einem halben Jahr

Wann hört das denn auf? Langsam muss der Hof sich schämen. Schon wieder hat einer dort aufgehört. Nachdem vor ein paar Monaten schon einige Führungskräfte den Dienst quittiert haben, ist jetzt schon wieder einer zurückgetreten. Der Chef der Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse ist zurückgetreten, Guy Schmit.

Er teilt zwar nicht mit, warum er geht, aber langsam macht sich der Eindruck breit, dass es um das Arbeitsklima bei unserer Monarchie nicht gut bestellt ist.

Wir haben Frühjahr, und Schmit hat erst im Herbst den Job angetreten. Etwas mehr als ein halbes Jahr war er also dort.

Aber je mehr Menschen so schnell dort weglaufen, desto schwerer wird es, Nachfolger zu finden. Denn irgendwann hat sich rumgesprochen, dass viele es nur ein paar Monate dort aushalten.

Das kann nur eine Folge haben. Die ist schnell erklärt: Die Politik muss bei Einstellungen und Kündigungen am Hof deutlich mehr mitreden. Für die Stiftung gilt das jetzt vermutlich weniger – aber die anderen Arbeitsstellen am Hof werden von den Steuerzahlern bezahlt.

Und da müssen die gewählten Vertreter der Steuerzahler ein Mitspracherecht bekommen. Denn es bestellt immer der, der auch blecht. Ansonsten ist dieses wahnsinnig schnelle Personalkarussell rund um Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa peinlich fürs ganze Land.

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