4. März 2017

Trend in Luxemburg: Die Schönheits-OP im Intimbereich

Für 7.000 Euro wird „ER“ größer und breiter

Schönheits-Operationen liegen im Trend. Mittlerweile auch „untenrum“. Immer mehr Luxemburger begeben sich dafür unter das Messer. Ihr Selbstbewusstsein scheint durch die Hose zu gehen: Ihnen kommt es auf die Größe an – sie lassen mit Hilfe von Chirurgen ihre „Männlichkeit“ vergrößern – während Luxemburgerinnen immer öfter ihre inneren Schamlippen verkleinern möchten!

Alle sechs Wochen hofft ein Mann aus dem Großherzogtum, durch eine OP besser „bestückt“ zu werden. Das jedenfalls schätzt ein Experte.

Offizielle Zahlen gibt es für das Ländchen nicht. In Belgien gibt es die: Von elf Millionen Belgiern wollen jeden Monat zwei Männer einen größeren Penis – mit chirurgischer Hilfe.

„Luxemburg hat zwar weniger Einwohner“, sagt ein Psychologe aus der Hauptstadt, „aber im Schnitt mehr Geld, um sich durch einen größeren Penis von einem Komplex befreien zu lassen. Ob das jetzt funktioniert oder nicht.“

Er geht davon aus: „Sechs bis acht Männer lassen sich im Jahr operieren.“

9,16 Zentimeter – das ist die durchschnittliche Größe eines Penis! Ein Mittelwert, den Wissenschaftler vom King’s College ermittelt haben: Aus den Daten von mehr als 15.500 Männern im Alter zwischen 17 und 91 Jahren. Der Wert bezieht sich auf den schlaffen Zustand – erigiert erreicht der Durchschnitts-Penis 13,12 Zentimeter. Dazu gibt es auch Daten über den Umfang des „besten Stücks“ (schlaff 9,31 Zentimeter, erigiert 11,66 Zentimeter).

DOCH DIE ZAHLEN BEDEUTEN NICHTS!

Denn es kommt darauf, ob er mit „seiner“ Größe zufrieden ist.

Trifft das nicht zu, bietet das Internet dubiose Hilfen an. Pumpen, Gewichte, Tabletten. Erfolgsaussichten? Wissenschaftlich bewiesen ist keine.

Mit einer Operation kann man „ihn“ durchaus vergrößern. Aber: Eine Spaß-Veranstaltung ist das nicht! Und: Luxemburger, die sich einen größeren Penis wünschen, landen nahezu ausschließlich im Ausland. Nicht wenige, wie erwähnt…

Mit einer OP ist es dabei nicht getan!

Damit er länger und breiter wird, sind mehrere Schritte nötig! Denn der Eingriff ist nichts anderes als eine Neu-Sortierung im Inneren. Der eigentliche Penis ist an Haltebändern befestigt. Der Operateur schneidet drei Zentimeter an der Peniswurzel auf, trennt das vordere Halteband ab, zieht den Penis raus, fixiert das Band neu. Problem: Wie viel Größe gewonnen wird, kann niemand vorher sagen.

Um das Geschlechtsorgan zu verbreitern wird später in mehreren Schritten eigenes Gewebe (etwa Fett) des Patienten eingespritzt. Kostenpunkt insgesamt: rund 7.000 Euro. Inklusive Risiko: Impotenz, Schmerzen und mehr!

Häufigste Scheiden-OP bei Frauen: die Schamlippen-OP. Die ist auch nicht selten. Der Psychologe schätzt: Zehn Frauen entscheiden sich jedes Jahr dazu. Die Operation ist unproblematischer als die Penisvergrößerung beim Mann. Hintergrund: Viele Frauen finden es nicht schön, wenn ihre inneren Schamlippen so groß sind, dass sie über die äußeren Schamlippen hervorstehen.

Dabei wird ein Schnitt über der Klitoris gesetzt, das überschüssige Gewebe herausgenommen, die Haut gespannt – und dadurch gestrafft. Kosten: bei ambulanter Behandlung rund 3.500 Euro.

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    Nomi

    Hoffentlech gett so'u ee Bloedsinn net vun der Gesondheetskeess bezuehlt !!!!!!!

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