2. April 2017

SO machen Radarfallen Straßen noch gefährlicher

Und das soll keine Abzocke sein?

Die Begründung war von Anfang an hanebüchen! François Bausch hat mobile und fixe Radargeräte angeschafft, um Luxemburgs Straßen sicherer zu machen. Um die Zahl der Verkehrstoten deutlich nach unten zu korrigieren. Wer aber sieht, wie die mobilen Radarfallen aufgebaut werden (Foto: Police Kontroll Luxembourg), bekommt daran Zweifel. Denn so, wie die positioniert sind, werden die Straßen nur noch gefährlicher.

Wer sein Auto so parken würde, wie Luxemburgs Polizisten oft genug Radarfallen aufstellen, der müsste ordentlich blechen.

Nach dem Code de la route jedenfalls sind eine Menge dieser Blitz-Positionen überhaupt nicht zulässig. „Normal“ Luxemburger würden dafür saftige Knöllchen bekommen.

Tatsächlich machen sich da böse Befürchtungen breit. Nämlich die, dass die Blitzen nichts anderes sind als Abzocke! Da wird von Pannenspuren, Hauseingängen, Baustellen, von Bürgersteigen und anderen Plätzen aus Jagd auf Temposünder gemacht!

Da wird sogar vor scharfen Kurven geblitzt!

Das ist mega-gefährlich!

Denn wer da von einem Blitz erschreckt wird, läuft Gefahr, das Lenkrad zu verreißen. Das kann zu einem bösen Unfall mit schweren Folgen führen.

„Straßen müssen Fehler verzeihen“, ist eine der Formeln, mit denen man den Tod im Straßenverkehr bezwingen will. Oft genug ein völlig richtiges Argument, wenn es darum geht, Bäume am Straßenrand zu beseitigen.

Aber diese Regel muss auch für Radarfallen gelten. Wenn die den Verkehr noch gefährlicher machen, haben sie ihr Ziel völlig verfehlt.

Und dass bei solchen Radarfallen-Standorten Wut aufkommt, dafür müssen die Verantwortlichen Verständnis haben! Denn da werden Regeln im Straßenverkehr gebrochen. So bekommen Autofahrer das Gefühl, ohne Rücksicht zu Zitronen gemacht zu werden, die immer weiter ausgepresst werden.

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    Quoideneufdocteur

    Etliche Messungen erfolgen nicht von der öffentlichen Strasse aus, sondern aus Feldwegen, Privateinfahrten usw. heraus.

    Dieses Tun ist verwerflich und verboten, und die gebührenpflichtigen Verwarnungen sind illegal.

    Hier müsste eine Jurisprudenz geschaffen werden.

    Zudem werden Autofahrer zur Kasse gebeten, währenddem die Fahrer von Polizeifahrzeugen, die selbst falsch und manchmal gefährlich stationieren, straffrei ausgehen.

    Die Strassenverkehrsordnung schreibt genauestens vor, wann sie hiervon Abstand nehmen können. Und dies ist nicht für das Abhalten von Radarkontrollen, sondern für Einsätze bei Notfällen wie z.B. Unfällen. Hierbei müssen die Fahrzeuge zudem mit eingeschaltetem Blaulicht zu erkennen sein.

    Das interessiert jedoch niemanden, weder den Polizeiminister, den Generaldirektor der Polizei, noch die Justitia.

    Schlussfolgerung: Abzocke hoch 6 auf dem Rücken der -Dummen- !

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    Arbechter

    Ansichtssache, wenn der Verkehrsminister Bausch einmal ne gute und verantwortungsvolle Einsicht hatte, so ist diese mit der Anschaffung von Radargeräten zur überwachung der Geschwindigkeit im Strassennetz nur zu begrüssen,...wie und wo installiert, ist eine andere Sache, die zu diskutieren wäre...,unsere Verkehrspolizei wissen sicherlich auch wo sie sich nützlich platzieren um Erfolg in ihrer Arbeit zu haben, wenn die Polizei sich in meiner grossen Garageneinfacht posizionieren möchte, bin ich immer noch höfflich von ihnen gefragt worden,..dass durch den Millisekundenblitz des Radar ein Verkehrsraser dadurch ein Verkehrsunfall verursachte ist mir bis heute unbekannt, eher der Fall ist dass diese Personnen mal überhaupt nicht bemerkt haben dass sie "geknipst" wurden unter "Sausestress" oder wie auch immer,- unser Verkehrsminister Bausch müsste ein Gesetz einführen, dass ein luxemburgischer "Überwachungs/Satelit" ein Programm eingebaut bekommt der von Oben automatisch ein drosselungschip am Motor einschaltet wenn man in eine 30-9o-130 Zone fährt, an jeder Einfahrt der Zone würde das "Regelwerk" am Motor erkannt und automatisch aktiviert,...einfacher, keine Motoren mehr bauen die über 150 kmh mehr leisten könnten, die beschriebene Idee ist vielleicht lächerlich,verrückt, in unserem aktuellen Sateliten-zeitalter, aber sinnvoller als Tote und Schwerverletzte im Strassenverkehr. Im übrigen, die Polizei macht nicht oft genug sinnvolle Verkehrskontrollen auf unseren Strassen.

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    Nomi

    @ Arbechter: ""auch wo sie sich nützlich platzieren um Erfolg in ihrer Arbeit zu haben, "" Ass daat keng Abzocke?

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    Leslie

    Habt doch Verständnis für Herrn Bausch,der muss auf biegen und brechen Geld einsammeln für seine neue Fahrradwege und Tram(Abzocke).

    Bis zu den nächsten Wahlen müssen seine Denkmäler stehen.Obwohl ich die Radargeräte gut finde,man muss nicht übertreiben. Bald wird eine Radardrohne kommen,dann summt die uns über den Kopf,dann werden Fußgänger und Fahrräder kontrolliert ob man nicht zu schnell ist.

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    Lerscho39

    ech fuere schon zanter Jorzéngten op franséischen Autobunnen , wou et eng Onmass Radare gëtt , sinn awer NI geblëtzt ginn .Ech stelle mäin Auto op déi zoulässeg Vitessen an , an da fiert hien automatesch net méi séier wéi d'Astellung . Wou ass bei eis hei de Problem ? Kuckt op d'Schëlter .

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    Damien

    Vier mech ass a bleiwt deen sennlosesten Radar, deen zu Recken bei Miersch!

    An der scharfer Keier ass 90 erlaabt an direkt no der Keier ob der RIITER (!) ass obengkeier nemmen nach 70 erlaabt! Weu ass do de Sënn?! Wann et do naass ass an der Keier, keint et mol sin dass wann een mat 90 fiert dass et gudd knuppt! Eng Schaan Herr Bausch! -.-

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    Filipe Marques

    Solange ein Totes Säugling als Sache betrachtet wird ist seine Politik sowie die "sécurité routière" für die Katze.

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    Jengi

    @Lerscho39, Arbechter: Genau sou Léit wéi dir zwee muss eis Gambia hunn vir kënnen ze iwwerliewen! Arbechter, Poliziste kréien bestëmmt nach eng Taass Kaffi wann si bei Iech an der Garagenafaart stinn! Ech hunn Kollegen déi Flicke sinn, si kommen sech oft domm fir, mee si mussen eben dat maachen wat si gesot kréien - ganz vill ass fir Abzocke a leider och fir Statistiken! Iwwregens, ass dat keen Gron fir de Bausch unzehimmelen, Radaren waren schonn virun 3 Joer decidéiert!

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    John

    @Lerscho39: Jo, gutt, Bravo! Trotzdem sinn déi Radaren net sou "Abzockeg" agestallt wéi eis hei zu Lëtzebuerg! An, Selbstlob s.....

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