24. November 2015

Schwerer faux pas bei Jagd in Mertert

Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet – Jäger durchlöchert zwei Autos

Die Jagd hat sich am 14. November  in Mertert abgespielt. Auf Einladung. Mit von der Partie: Das „Gratin“ der Moselgegend… Eine Treibjagd, bei der es gilt, zu sehen und gesehen zu werden. Nach Ende des bunten Treibens geht einer der Jäger, der immerhin auf rund 40 Jahre Jagderfahrung zurückblicken kann, zu seinem Auto zurück und legt sein Gewehr auf die Rückbank. Immer noch durchgeladen und - ohne die Waffe gesichert zu haben.

Dann passiert, was passieren muss: Ein Schuss löst sich, durchbohrt die Tür des Wagens des unvorsichtigen Jägers, verfehlt einen Mann und dessen Frau nur um Haaresbreite und beendet seine irre Bahn in der Flanke eines Land Rover Defender, der ebenfalls dort geparkt war.

Ein gravierender faux pas des Jägers, der auch noch Verantwortung innerhalb der Jagdorganisation in Luxemburg trägt.

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    Poll Marco

    Bei meinem früheren Arbeitgeber war ich einige Jahre als Treiber bei deren Jagdgesellschaften anwesend und musste feststellen, dass so mancher Jäger Arroganz und Trinkfestigkeit mit Wissen und Geistiger Kompetenz verwechselt.Meines Erachtens sind nur ein kleiner Teil wirklich Kompetente Jäger.

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