10. Februar 2017

„SchoolLeaks“: Cahen ist zu weit gegangen und hat mal wieder Mist gebaut

SO schadet die DP-Chefin dem Ministeramt

Das geht zu weit! Kaum war der Freispruch für die „Schoolleaks“-Lehrerinnen publik, die die Prüfungsfragen weitergegeben hatten, da hatte sich Familien-Ministerin Cahen schon über die Entscheidung aufgeregt. Dabei lag die auf der Hand: Prüfungsfragen unterliegen keiner Geheimhaltungs-Pflicht. Also kann man sie nicht strafrechtlich ahnden!

Das hat der DP-Chefin nicht gepasst! Und sie hat ihre Meinung sehr deutlich ausgedrückt! Beim Kurznachrichten-Dienst „twitter“ hat sie sich sogar skandalisiert gezeigt.

DAS IST EIN FEHLER, DER NICHT GUTZUMACHEN IST!

Denn Cahen ist Regierungs-Mitglied. Als solches hat man die Entscheidung von unabhängigen Richtern zu akzeptieren! Ohne Wenn und Aber, ohne Wehklagen, ohne überflüssige Kritik! Sich über diesen Grundsatz hinwegzusetzen ist undemokratisch!

Luxemburgs Rechtsprechung ist unabhängig – und unterliegt keinem Einfluss. Auch nicht dem der Regierung. Das ist der Anspruch der Richter!

Vergleich: Donald Trump poltert über die richterliche Entscheidung, die sein „Einreiseverbot“ kassiert hat. Das Poltern wird scharf kritisiert. Da muss sich auch Cahen genau diese Kritik gefallen lassen. Vor allem, weil sie sich aus der Affäre stehlen will. Sie soll behauptet haben, sie hätte sich als Privat-Person geäußert. Und es würde auch nicht dabei stehen, über was sie sich geäußert habe.

DAS IST DER NÄCHSTE BOCK, DEN SIE SCHIESST!

Aber als Minister ist man immer im Dienst! Rund um die Uhr! So ein Amt legt man nicht ab, wenn man abends das Büro verlässt. Das Verhalten und die Äußerungen eines Ministers müssen immer der Würde des Amts entsprechen.

Übrigens: Die Lehrerinnen sind nicht nicht bestraft worden.

Sie haben durchaus Sanktionen erfahren. Sie waren vom Dienst suspendiert, zwei von ihnen sogar sechs Monate. In der Zeit haben sie kein Gehalt bekommen. Sechs Monatsgehälter eines Lehrers? Da kommt eine ordentliche „Geldstrafe“ zusammen.

Cahen hat dem Ansehen ihres Amts geschadet. Und es wäre jetzt an der Zeit, dass sie selbst über Konsequenzen ihres Tuns nachdenkt!

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    Serenissima

    Die Gewaltentrennung ist der Grundpfeiler einer Demokratie, wenn Frau Cahen das nicht versteht dann soll sie weiter Schuhe verkaufen und nicht Minister sein......

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    marci

    Das Urteil ist schon erstaunlich!

    Nur ist es am Ministerium die notwendigen Massnahmen um die Verbreitung der Examensfragen zu unterbinden. Das ist in dem betroffenen Fall nicht der Fall gewesen. Es handelt sich einfach um grobe Fahrlässigkeit seitens des Ministeriums. Wahrscheinlich war es seit Jahren gängige Praxis die Fragen an Familie oder Bekannte weiterzugeben. Und die Angeklagten haben aus Empörung diese Praxis aufliegen lassen. Dann: Freispruch und Bravo!

     

    Bei Examen wird mehr gemogelt als gedacht. Beim Abitur kommt der Direktor morgens mit dem Fragebogen in den Saal. Diese befinden sich in einem versiegelten Umschlag. Eigentlich müsste das Siegel feierlich in Gegenwart aller Professoren gebrochen werden. Mitnichten!

     

    Im Ministerium werden die Fragebogen fotokopiert uns in die betreffenden versiegelten Umschläge kommen. Müsste dies nicht in Gegenwart eines Gerichtsvollziehers geschehen? Wie viele Kopien kommen in dunkle Kanäle?

     

    Des weiteren ist es ein Unding, dass der Lehrer seine Klasse als erster verbessert. Es ist also durchaus möglich, einen Auserwählten/Auserwählte privat neu schreiben zu lassen, die Kopien zu tauschen und zur 2. und 3. Korrektur weiterzuleiten. Offizielles Examenspapier liegt überall herum.

     

    Ich habe mehrmals beim Ministerium auf diese Mängel hingewiesen, bin aber auf keinerlei Interesse gestossen. Das Ministerium muss sich also Fahrlässigkeit vorwerfen lassen.

     

    Ansonsten: Corinne, bleiben Sie bei Ihrem Leisten!

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    Filipe Marques

    Ihre Politik IST EIN FEHLER, DER NICHT GUTZUMACHEN ist ,sie schadet nur,wenn es sie nicht stört dass Leute in Düdelingen beim FDL in einer art schimmel Buden wohnen dann stört es sie auch nicht dass in spe Familien auch dort auf verseuchten Böden wohnen werden.

     

    Ja ihre Partei schickt einem Werbungen quer durch den Süden und redet von Wohnungen auf diesen mehr als verseuchten ARBED Brachen aber nicht die geringste Silbe in Sachen Umwelt, noch schlimmer fragt man bei deren Headquarter nach wie es mit Schwermetallen und Kinderehen aussieht dann kommt gar nichts mehr obwohl einem mit geteilt wurde falls man noch fragen hätte könnte man ruhig...

     

    Ihre Politik ist eine Schande für schwache Luxemburger Familien die in der Not sind!

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    Realist

    Huelt dëse Leit dach endlech Twitter, Facebook

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    Nomi

    FB, Twitter, etc hieft nun awer guer net den Niveau vun der Ministerkommunikatio'un !!!! au contraire !

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    Quoideneufdocteur

    Do kann een nēmme soen: vun engem Pull an deen aaneren !

    Ët ass awer nëtt aleng d'Madame Cahen, déi an dën (a)sozialen Netzwierker dran trëppelt.

    Ëch denken do un: Bodry, Spautz, Berger, MdB, etcetera.

    Ën erschreckende postpubertäre Nivo, wou ëch meng Problemer hun, sou Leit fir seriö an als kompetent unzegesinn.

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    Kimi

    Einfach KRASS - sech dichteg iwwert den Trump opreegen, an da selwer sou domm Commentairen iwwert Twitter a FB an Welt schécken! De Clou als Entschëllegung "Hunn dat als Privatpersoun getwitter"! Sorry Madame Cahen, mellt Iech dach w.e.g. of bei Twitter an FB!

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    Amadeus

    et get héisch Zäit dass mär kenen wielen goen,den Gambia do ,daat pack´s de net

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    De Grumpy

    Sou sinn se  nun emol déi vun der DP. Eng ganz geféierlësch Liggeband. Dass jo nëtt wéi wa mir se nëtt géiwe kennen ! 20.18 kréien déi Blo ee bloen Denkziédel verpasst! Dann ass Schluss matt der bloer Herrlëchkeet.;-)

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    Vivianne

    Kuck mol do, Madame Cahen huet jo eppes gemeinsam mat dem D.Trump, de kann jo och net akzeptéieren, dass D'Appellsgeriicht zu San Francisco eestëmmeg decidéiert huet, datt den Areesstopp fir Leit aus 7 moslemesche Länner ausser Kraaft gesat huet!

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    Filipe Marques

    Frau Cahen tun Sie bitte Luxemburg und Luxemburger Familien ein sehr großer Gefallen nichts für ungut aber treten Sie bitte ab!

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    Karl

    Wat ech net verstinn, sie ass dach Famillien Ministech( net dei Bescht mais awer...) wat geet se sech dann an der educatioun kemmeren? Dat geseit mer aus wei Kanner dei ee Spiel net beherschen, an dann wellen se trozeg een aanert spillen Well en hinnen mei interessant schengt...

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    REALIST

    Soll bei der doter verbaler Entgleisung vun der Flüchtlingsministesch alt net en mystesch Fabelwiesen aus dem Sefer Yetzirah, dem jüdeschen Schöfpungsbuch, verantwortlech sin?.

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