8. März 2017

Respekt und Anerkennung für mutige Aussteiger

Das LESERFORUM von „Privat“

Nachdem ich ihren Beitrag gelesen haben, demzufolge Sarah C hingeschmissen hat, muss ich gestehen, dass ein solcher persönlicher Akt des Abseilens und Loslassens sehr viel Respekt und Anerkennung bei mir hervorruft.

Denn es erfordert in der Tat großren Mut einen solchen Schritt zu unternehmen. Auf der anderen Seite, wird ja immer behauptet, auch von Psychologen, dass es durchweg mental gesunde Menschen sind, die sich zu einer solchen radikalen Zäsur entscheiden können, derweil Zeitgenossen die bereits unter der Last der krankmachenden Arbeitswelt eingeknickt sind, eher leidend dahinvegetieren bis es ab in die Klapsmühle geht.

Und dann ist das Leben eine Reise! Wieso die beste Zeit dieses Lebens in einem Büro verbringen, in dem Arbeit verrichtet werden muss auf die mann / frau nicht einmal sehr stolz sein kann. Halt Infotainment produzieren, und dies, gemäss Vorgaben des Arbeitgebers, auf nicht sonderlich hohem und anspruchsvollem Niveau,.

Es müsste viel mehr AussteigerInnen à la Sarah C geben! Solche die den Wahnsinn der menschenverachtenden Arbeitswelt des Neoliberalismus nur noch mit dem Allerwertesten grüssen.

Und tschüss! Nix wie weg!

K.

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    nina

    Floskel aus den 80ern:

    Stell Dir vor es ist Krieg und niemand geht hin!Heute betreibt jeder gegen jeden Krieg, bequem in Jeans und Weisskragen vom Schreibtischsessel aus. Jeder drängt sich mit Ellbogen und Stossstange quer durch den Stau um rechtzeitig am Schreibtisch zu sitzen und die Welt mit Unmenschlickeiten zu schickanieren.

    Macht kaputt was euch kaputt macht (Ton Steine Scherben) und bleit zuhause!

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