1. September 2016

Radikalisierung: Rheinland-Pfalz handelt – Luxemburg guckt weg

Gegen die Radikalisierung von jungen Leuten

Luxemburg ignoriert das Problem – die Nachbarn handeln! Während Premier Xavier Bettel behauptet, im Ländchen gäbe es keine Jugendlichen, die sich radikalisieren würden, hat ausgerechnet das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz ein Konzept entwickelt. Dessen Inhalt: Genau diese Gefahr soll eingedämmt werden. Dazu kommt: Es sind die in Mainz mitregierenden Grünen, die das Thema forcieren!

Erkennen, handeln, Hilfe bieten, vorbeugen! In dem Land, zu dem auch die großen Nachbarstädte Trier und Kaiserslautern gehören, wissen die Sicherheits-Behörden, mit wem sie es zu tun haben! Da liegen klare Zahlen auf dem Tisch“ Und das, obwohl es ein vergleichsweise kleines und ländlich geprägtes Bundesland ist!

Rund 570 Islamisten gibt es dort, 140 werden als Salafisten eingestuft. 40 von ihnen sind durchaus gewaltbereit – 16 sind in den Dschihad gezogen, wenigstens fünf sind zurück! Zum Vergleich: Das Land hat etwa vier Millionen Einwohner. Achtmal so viele wie Luxemburg. Aber dort gibt es „nur“ dreimal so viele Syrienkämpfer wie in Luxemburg.

DAS ZEIGT, DASS DAS PROBLEM IN LUXEMBURG VIEL GRÖSSER IST ALS BEHAUPTET!

Was tun die Nachbarn? Sie schulen Pädagogen gegen die Radikalisierung. Gleichzeitig kümmert sich eine Art Task-Force darum, dass Texte, die gefährlich und für Jugendliche unzulässig sind, aus dem Internet verschwinden! Und zwar aus allen Bereichen: „jugendschutz.net“ kämpft gegen riskante Kontakte, Selbstgefährdungen, politischen Extremismus und sexuelle Ausbeutung.

Nur wer solche Gefahren erkennt, kann dagegen etwas tun.

Die grüne Jugendministerin trifft den Kern der Sache, wenn sie sagt: „Der islamistische Terror ist nicht irgendwo! Der ist ganz konkret in Mitteleuropa angekommen!“

Deshalb gibt es noch weitere Anlaufstellen! An die können sich betroffene Angehörige und Freunde wenden, wenn sie merken, dass es in ihrem Umfeld Jugendliche gibt, die immer radikaler werden… So kann man die Gefahr bannen, bevor sie da ist!

Dabei ist das Warnsystem nicht teuer. Keine 500.000 Euro kostet es im Jahr. Gut angelegtes Geld – denn 17 Fälle wurden bei der Anlaufstelle für Angehöriger bearbeitet. Und die arbeitet erst seit März…

Da darf es keine Scheuklappen geben! Salafisten rekrutieren junge Muslime! Luxemburg ist keine Ausnahme. Deshalb muss das Ländchen auch endlich an Erkennungs- und Präventions-Methoden arbeiten. Bevor es zu einer ersten Gewalttat kommt!

  • image
    Kim

    @Luxprivat: wie oft müssen unsere Toppolitiker, die Herren Bettel und Schneider, sich wiederholen - wir haben hier kein Problem mit Terrorismus und Radikalisierung jeglicher Art!

Kommentieren