7. April 2017

Nervös, überfordert, wahrheitsscheu, feige und kindisch: Hetz-Minister Kersch disqualifiziert sich selbst

Er freut sich jetzt, eine „Knaschtkampagn“ loszutreten

Welcher Minister lässt sich so weit herab, dass er, trotz der „jupiterianischen“ (Zitat: Frankreichs Präsidentschaftskandidat Macron) Funktion, die er innehat, eine kindische und doofe Polemik auf Facebook anfängt? Sich dann auch noch – was nicht gerade ein Zeichen von Intelligenz ist – mit einer der meistgelesenen Zeitungen Luxemburgs anzulegen, gegen die er eine Hetzkampagne lostritt? Nicht mal Passionara Corinne Cahen hat das getan, was  der saft- und kraftlose Innenminister Kersch dahinlegt, trotz „Kuhdorf“-Affäre. Im Ausland gibt es kein auch nur irgendwie vergleichbares Beispiel. Da ist ein kleiner Gernegroß in eine Rolle geschlüpft, auf die seine ganze  harmlose politische Karriere ausgerichtet war, die ihm, ohne schlechtes Wortspiel, wirklich zu groß ist.

Offizielle Ziffern zur Asylproblematik werden aus öffentlichen Quellen bekannt. Sie sind nicht geheim, aber auch nicht sehr flüchtlingsfreundlich. „Privat“ macht die unverfälscht einer großen Öffentlichkeit zugänglich und wird aus diesem Grund vom zahnlosen Minister (er ist immerhin Innenminister ohne Polizeikompetenz) verunglimpft.

Kersch macht auch im  Stress der misslungenen Informationsversammlung von Lallange eine törichte Aussage – wohl im Eifer des Gefechts – über Wohnungspolitik für Flüchtlinge und für Luxemburger. Die veröffentlicht „Privat“ auch. Und zieht sich den Zorn des Ministers zu.

Als „Privat“ ihm diese lügnerische Hetzpolitik vor die Nase hält, kann man in seinem zweiten Pamphlet eine weitere „Qualität“ des „Ministers“ entdecken: die Feigheit. Wie ein kleines Vorschulkind freut er sich, dass unsere Zeitung auf seine böswilligen Verdrehungen reagierte, obschon er deren Namen doch gar nicht genannt hätte. Einmal abgesehen von dem juristischen Prinzip des „facilement reconnaissable“ scheint der nervöse „Minister“ die Hasskommentare unter seinem Schreiben nicht gelesen zu haben. Dort wird der Name von „Privat“ wohl genannt. Berichtigt hat er es nicht, weil es ja auch so gemeint ist.

Aber Kerschs Freude an seinem primitiven Geschreibe ist so groß, dass er sich nicht mehr einkriegen kann. In den Ring steigt, sich etwas größer macht als er ist und seinen Gegner, der die Wahrheit schrieb, die er verbieten will, zu weiteren „Knaschtkampagnen“ regelrecht herausfordert. Nur: Im Gegensatz zu ihm und seinen Facebook-Jüngern gibt es bei „Privat“ keine Dreckskampagnen. Was wir über Kersch schreiben, stimmt!

Es bleibt dabei: Die Wortwahl und das extrem kindische und pubertäre Benehmen des Dan Kersch disqualifizieren vom Weiterführen seiner Ministerkarriere. Solche unbeherrschten Hetzer, die die Wahrheit verbergen wollen, in dem sie den, der sie überbringt, auf gemeine Art angreifen ohne auf den Inhalt einzugehen, braucht sogar Gambia nicht.

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    Serenissima

    In seiner Jugend war er LCR also sehr extremistisch fast schon gemeingefährlich wie die roten Brigaden usw... jetzt ist er nur noch pathetisch ein Mann der niemals eine Funktion beim Staat hätte bekommen dürfen...wer sich an der Pressefreiheit vergreifen will ist eine Gefahr für unsere Demokratie.....wehret den Anfängen...Démission, démission, démission....

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    Nomi

    Wann LCR, dann haett deen an engem aaneren Land keng Politkarri'er kennen machen !!!!!!!!!!!!!!

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    Filipe Marques

    Herr Kersch können sie bitte allen unseren Freiwilligen aus dem Rettungswesen u.a erklären wie man verschleierten Gestalten erste Hilfe leistet?

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    Charel

    @Serenissima

    Effektiv war der Herr Minister Mitglied bei der Ligue Communiste Révolutionnaire, eine extreme Gruppe also. Er soll seinen Hut nehmen und die ganze Gambia mit nehmen

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    Realist

    Nomi: An Däitschland huet och e Joschka Fischer et mol zum Äusseminister a Vizekanzler bruecht, an dee wor a senger Jugend bekanntlech och e Sponti an Dauerdemonstrant, dee souguer Problemer mat der Justiz krut, well e Steng op Poliziste geschoss haat. Den Ënnerscheed: De Fischer wor intelligent genuch, fir am Laaf vu senger Carrière seng Weltsiicht, seng Sprooch a seng politesch Ziler der Realitéit unzepassen. Den Här Kersch schwätzt nach ëmmer, souguer als Minister, wéi anno 1980 mam roude Fändel op enger Demo...

    Wat säin Facebook-Text ugeet: Hien berifft sech do op säi Papp, deen als Zwangsrekrutéierten "mat der Waff an der Hand" fir en "anstännegt Letzebuerg gekämpft" hätt. Méi déck opgedro'en ass et wuel rëm net gaang. All Respekt fir den Herr Kersch senior, awer praktesch all Famill am Land haat ënner der Zwangsrekrutéierung ze leiden, an sech haut wierklech fir all Blödsinn do drop ze beruffen ass dach lächerlech. Domat mécht een dem Undenken un dës Leit kéng Éier. Genee sou primitiv ass et, jiddereen, deen eng aner Meenung vertrëtt, einfach mol als "Faschist" ze tituléieren. Domat bréngt een soss näischt fäerdeg, wéi di echt a reell Faschisten, egal ob déi vun deemols oder déi vun haut, ze verharmlosen. Wat GANZ sécher net am Sënn vum Här Minister sengem Papp ass.

    Wat fir en Trump den Twitter ass, ass fir e Kersch de Facebook: Eng super Spillsaach, fir sech regelméisseg selwer ze zerleeën a lächerlech ze maachen. D'Moral vun der Geschicht: Spatz Ielbéi ersetze kee Niveau.

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    Karl

    Ech kennen dee Mensch net, ass mer och esou laang wei breet vu wou e staamt. Wat mer net egal ass, ass wat mat der Meenung vum Vollek gedriwe get. Firwaat gi Bierger dei eng Meenung auesseren, och wann se heiansdo onglecklech ass, dermoose verfollegt? Zeitungen verdeiwelt. Geldstroofen, esouguer Prisong stroofen! Domat schueren se grad Zweifelen. Wann mer neischt daerfen soen a wessen , hun se eppes ze verstoppen denkt all normale Mensch! An dat fir illegaler enner Schutz ze huelen dei bei eis era kommen! An fir dei mir all musse bezuelen! Hu mer neischt ze soen? Dan sollen se et offen zougin! An dann och Wahlpflicht ofschaafen esouguer t'Wahlen ofschaafen sie maachen esouwiesou wat se wellen. Mais dann haale mer awer och op mat laafen! An dann koennen se hier Dommheeten selwer finanzeieren. Mais dat wellen se och net!

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    Huss Rudi

    dem Här sogenannte Minister Kersch säin Gesicht strahlt och net vill Intelligenz aus.

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    Emile

    Herr Kersch, zum Thema Zwangsrekrutierter auf FB von Ihrem Vater "Zum Vorwärtskommen gehört das vergessen können. Wer Überholtes nicht vergessen kann, lernt nichts hinzu! Am besten Herr Kersch "es wird Zeit zu gehen"! Klar, dass diese Zeit um 1945 nie in Vergessenheit geraten darf, dafuer werden die Memorial Days des zweiten Weltkriegs konsequent aufrechterhalten, das sollte reichen! Stimmt auch "Wat fir en Trump den Twitter ass, ass fir e Kersch de Facebook"!

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