14. Februar 2017

Martelange macht seinen Puff dicht

Kommune und Justiz kämpfen gegen Menschenhandel

Zack! Abgesperrt, dichtgemacht und einen schweren Riegel davorgeschoben! Seit kurzem fließt im „La Folie“ in Martelange kein Champagner mehr. In der Bar waren auch jede Menge Luxemburger zu Gast. Aber nun ist Schluss mit „Perlwein“ und hübschen jungen Frauen und mi dem  Schäferstündchen im Separée direkt an der N4, auf der belgischen Seite. Grund für das Aus: ungewöhnliche Aktivitäten.

Allerdings: Was der Martelinger Bürgermeister mit diesen „ungewöhnlichen Aktivitäten“ meint, ist alles andere als den schnellen, käuflichen Sex-Spaß, den es im „La Folie“ gab!

Es geht vor allem um nichts anderes als Menschenhandel!

Deshalb sind die belgischen Justizbehörden ganz auf der Linie von Bürgermeister Daniel Waty und des Gemeinderats, der solchen Etablissements ganz offen den Kampf angesagt hat.

Die hatten „La Folie“ erstmal vorübergehende geschlossen. Berufung gegen die Entscheidung? Die gab es – aber das Urteil hat der Kommune Recht gegeben.

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    Lerscho39

    et schénge vill Lëtzebuerger do gutt kënneg ze sinn.

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    wentland winfried

    endlich mal einer der #Eier# in der Hose hat , gut so weitermachen und keine Angst haben...

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