16. Februar 2017

Luxemburger – Volk der Tierquäler?

Fälle von Tierquälerei nehmen beängstigende Ausmaße an

138 Tierquälereien in den ersten sechs Wochen des neuen Jahres! Mehr als drei Tiere werden täglich in Luxemburg gequält. Und dies sind nur die Fälle, die bei der Tierschutzorganisation „Give us a Voice“ gemeldet wurden. „Von wegen, Luxemburg ist ein tierliebendes Land“, ärgert sich „Give us a Voice“-Chef Daniel Frères. Die Dunkelziffer dürfte bei Weitem höher liegen!

Die Fälle reichen vom Verscharren abgemagerter und verhungerter Tierkadaver bis zu misshandelten und verletzten Tieren. Wie ein australischer Hütehund, der in Düdelingen von einem Tierquäler mit dem Luftgewehr beschossen wurde. In der Tierklinik wurden zwei Diabolos aus dem Tier entfernt. „Give us a Voice“ erstattete Anzeige.

Oder wie eine Geis in Bascharage. Tagelang lag das arme Tier auf einer Weide permanent auf den Knien. Da sie nicht auftreten konnte, kam sie auch an kein Futter. Grund: ihre Hufe waren zu lang. Der Besitzer hatte einfach ihre Hufe nicht geschnitten. Hier wurde das Veterinäramt eingeschaltet.

Schlimm Vernachlässigt wurde auch eine Herde von Schottischen Hochlandrindern in Diekirch. Die Tiere standen bei eiskaltem Wetter ohne Schutz bis zu den Knien im Matsch. Teilweise reichte der Dreck ihnen bis zum Bauch. „Es muss allen Tieren möglich sein, einen Schutz vor extremer Witterung aufzusuchen, wenn die klimatischen Bedingungen oder ihr individueller Zustand es erfordern“, so Daniel Frères. „Für jedes Tier muss ein trockener, durch trockenen Einstreu warmer und windgeschützter Liegeplatz zur Verfügung stehen.  Futter und Wasser muss in ausreichender Menge und hochwertiger Qualität zur Verfügung stehen. Tränken sind vor dem Einfrieren zu schützen. Morast-Bildung muss in Bereichen, in denen sich die Tiere häufig aufhalten, beispielsweise Futter- und Wasserstellen, durch geeignete Maßnahmen verhindert werden.“ Das war hier jedenfalls nicht der Fall.Wer eine Tierquälerei beobachtet, sollte auf keinen Fall wegsehen! Wenden sie sich an „Give us a Voice“. Durch die Beobachtung und eine Aussage, möglicherweise auch mit Zeugen oder Fotos, kann die Tierschutzorganisation sofort eingreifen. Das Tier retten und Anzeige erstatten.

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    Arbechter

    Iech här Daniel Frères mat ärer deierenschutzorganisatieoun "Give us a Voice" an allen matarbechter geheiert en enormen Respekt, wei och al dei aner deierenschutzorganisatieounen an assielen am grossherzogtum, wenschen iech all dass deen greousherzoglechen deierfrendlechen haff iech ennerstetzt an als staatschef den uerder get, dass all deierquälerei bis op schärfste vun den gerichter bestroft get, eouni äusnahmen och bei jägergesellschaften, well mei eppes feiges trauereges wei sech bewost un wehrlosen deieren ze quälen ze vergräifen as an mengen aen een verbriechen um liewen,- muss awer fär bleiwen wisawi mär selwer weil ech och en fleeschgeneisser sin, exküseieren awer guer keng tierquälerei nie an schlachthäuser oder metzlereien etc

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