19. April 2017

Horrornächte im CHEM

Patienten: Hygienemängel und Bettenmangel

Direkt drei Patienten berichten über wahre Horrornächte im Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) in Esch/Alzette. Klagen über Bettenmangel, unprofessionelle Betreuung und Hygienemängel. Jetzt packen sie bei „Privat“ über die Horrornächte im CHEM aus.


Frau B. kam wegen einer mehrtägigen Behandlung ins CHEM. Fragte nach einem Zimmer der Ersten Klasse. Doch das bekam sie nicht. „Es gibt im CHEM einfach nicht genügend Erste Klasse Zimmer. Und die wenigen vorhandenen Zimmer werden einfach ärztebezogen verteilt“, klagt die Patientin über den akuten Zimmermangel.


Doch es kommt noch weit schlimmer. Frau B. wird mit einem demenzkranken Patienten zusammengelegt. „Der hat die ganze Nacht geschrien und ich konnte nicht schlafen.“ Neben der Schlaflosigkeit kamen noch die unzureichenden hygienischen Bedingungen. Hervorgerufen durch völlig unprofessionelles Verhalten der Pflegekräfte, die sich um den dementen Patienten kümmerten. „Das Pflegepersonal hat einfach die beschissenen Pampers auf dem Waschbecken abgelegt. Direkt neben dem Waschlappen“, schimpft die Patientin und weist zu Recht auf die Infektionsgefahr hin.


Herr G. erging es fast genauso. Auch er bekam kein Erste Klasse Zimmer. Auch er verbrachte Horrornächte im CHEM, weil er ebenfalls mit einem dementen Patienten auf ein Zimmer gesteckt wurde und kein Auge zumachen konnte. Die einzige Lösung, die das Personal fand: Er übernachtete vor seiner Operation im Wartesaal der Station.


Horrornächte auf für Frau M. Die Patientin lag ebenfalls mit einem lärmenden dementen Patienten zusammen. Die Lage beruhigte sich erst, als der an Demenz erkrankte Patient verstarb. Auch sie hatte von der scheinbar hoffnungslos überforderten Klinikleitung des CHEM kein Erst-Klasse Zimmer bekommen.


Verantwortlich machen die gebeutelten Patienten eindeutig Gesundheitsministerin Lydia Mutsch. „Frau Mutsch reduziert noch weiter“, so Frau B. und meint damit die Zimmerkapazitäten des CHEM. „Sie nimmt damit unprofessionelle Behandlung in Kauf.“


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    Frank

    Das alles hat Frau Lydia Mutsch zu verantworten mit all ihren sinnlosen Reformen, nicht mal 30% von dem was sie reformiert hat, ist im Sinne von Patienten! Erst wenn man betroffen ist, gehen einem die Augen auf wie Frau Mutsch die Patienten abzockt und dies in allen Bereichen!

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    Steve

    Das kommt dabei heraus, wenn auch das Personal hoffnungslos überfordert ist. Der Frau Mutsch geht es doch nur ums Geld, aber GESUNDHEIT ist nicht zum Geld machen da. Auch würden sich luxemburgische Krankenpfleger freuen eine Arbeitsstelle in einem Krankenhaus antreten zu dürfen, aber das lässt der Personalschlüssel nicht zu. Es sollte jemand das Gesundheitsministerium übernehmen der aus der Medizin kommt und die Zustände in allen luxemburgischen Krankenhäusern kennt.

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    Dee Kranken

    Gambia lässt Grüssen !  2018 maache mir der Madame Mutschen an der ganzer Gambialigeband d'Rechnung !

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    Sonja

    wann een sech wei d'Madame Minister am Ausland behandelen leisst, kann et engem wurscht sinn wei eng chaotesch Zoustänn an de Letzebuerger Cliniquen herrschen  -  vun den meintelangen Wardezeiten op en RV guer net ze schwätzen ...

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    Amy

    Menger schwester as et och sou gangen zu Niedercorn. Trotz reservéierung vum dokter

    Merci Mme Mutsch. Schéin dass dier net betraff sidd an léiwer an d'ausland gitt.  

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    Leslie

    Solche Fälle musste ich auch an mir erleben.Eon Gesundheitsministerium oder Ministerin müsste ein Arzt sein und nicht die Bürokratie macht und vom Gesundheitswesen intern von Tuttebatty und Blasen keine Ahnung hat.Liebe Frau Mutsch rutsch.Dieses CHEM ist ein Schlachthaus.

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    Karl

    De Problem ass am Fong geholl dee selweschten wei deen mat der Wunings nout! Eng Bevoelkerung dei zweschen 10 an 20dausend Menschen pro Joer wiist, aus allen Ecken kommen der erbei. Dorenner vill Leit dei grad heihinner kommen fir sech heelen ze loossen... An dei Leit vun hei, dei hiren ganze Liewe hei zu Letzebuerg geschafft an bezuelt hun? Dei kommen elo am Alter an breichten Pfleg dei koennen Plaaz maachen... Een halef joer laang warden fir ee Scanner. Keng Zemmeren frei, een iwerfuerderten Personal deen och emol granzeg ass Liewensgefohr... Dat interesseiert keen: stell dech an t'Rei du hues net mei ze gutt wei een aaneren. Dei deck ass et eegal dei gin an Superkliniken an den Alpen.. Den zukuenftege Millioune staat leist greissen.

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    Linda

    Virwaat bezuelen mir dann nach and Caisse chirurgicale oder an déi aaner privat Vasecherungen? Mir hun en 1classe ze gut an kréien keng. Egal an wéi engem Spidol.!!!!  

    Et därf een lo net iwert en Demenzkranken sech opreejen! Deen kranken Mensch kann net dofir. Déi wou hei sech iwer Demenzkranker opreejen sollen frou sin net selwer dement ze sin. Oder esou eng Persoun an da eejener Famill ze hun! Dann schreiwt en Bréif und Direktioun vum Spidol. 

    Ech fannen et och en staarkt Stek datt nie en 1 Classe Zemer frai ass. Normal ass daat net. Ech hun och nach nie eent kritt.! Do stemt jo dann eppes net am System! Ech huelen un datt et keng gin an mir vir blöd vakaaft gin. Dann brauchen mir och keng ze bezuelen ( suplément caisse chirurgicale)

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