31. Dezember 2016

Fast jeder Luxemburger hat einmal in seinem Leben „Kontakt“ mit Einbrechern

Fast kein Einbrecher muss sich vor Luxemburgs Justiz verantworten

Luxemburg hat ein Problem mit den Einbrechern. Seit einiger Zeit gibt es praktisch nur noch Erfolgsmeldungen aus Schneiders Ministerium und aus der Polizeidirektion. Gefühlt sind diese stetigen Informationen über den Rückgang der Einbrüche im Ländchen zumindest kontradiktorisch. Weil jeder Bürger tagaus tagein feststellen kann und muss, dass sich die Zahl der Missetaten häuft. Dass diese Zahl unbeirrbar  steigt. So wie die der Aufklärung durch die Polizei sehr klein ist. Fast alle Einbrecher brauchen sich nicht vor einem Gericht zu verantworten, werden nie gefunden.

Offiziell waren es also 3.608 Einbrüche.  Eine enorme Zahl die belegt, dass jeder Luxemburger ein grosses Risiko trägt, einmal von diesen Ganoven heimgesucht zu werden. „3.608 Einbrüche ergeben 3.608 Opfer“  schreibt dazu das „Wort“. Was absolut falsch ist und wieder einmal die Zahl der Geschädigten minimiert. Denn in jedem „vergewaltigten“ Heim, ob Haus oder Wohnung, wohnen durchschnittlich 3 Personen. Eltern, Kinder… Sie alle werden durch einen Einbruch traumatisiert, verunsichert. Über 10.000 Menschen im Jahr. Oder in 80 Lebensjahren 800.000 Menschen. Weit mehr als die Bevölkerung dieses Landes. Der, der in seinem Leben nicht mit Einbrechern konfrontiert wurde, kann sich glücklich schätzen.

Kommentieren