8. März 2017

Diesel-Fahrverbot in Luxemburg?

Ach Du grüne Neune! Jetzt kommt es aber knüppeldick! Die Rhein-Neckar-Metropolo Stuttgart macht es vor: Wird die Luft zu dreckig, hagelt es ein Diesel-Verbot. Andere werden Nachziehen. Und Frankreich hat seine Umweltzonen schon aktiviert. Ergebnis: Der Diesel bleibt in der höchsten Umweltzone außen vor! Und Luxemburg? Da heißt es hinter vorgehaltener Hand schon länger: Dem Diesel wird der Garaus gemacht.

Kommt es aber so, dann kommt das einer Enteignung von Diesel-Fahrern gleich. Denn über Jahre war es politischer Wille, die Dieselmotoren den Benzinern vorzuziehen. Weil sie – vor allem durch Partikelfilter – enorm sauber erschienen. Und jetzt? Gilt der Diesel als Teufelszeug. Dennoch: Jahrzehntelang wurde der Diesel-Treibstoff weniger besteuert als Benzin. Das hat – politisch gewollt – für preiswerte Fahrtkosten gesorgt. Kommt das Fahrverbot für die Söhne der „Söhne und Enkel von Rudolf Diesel“, dann sind diejenigen, die auf die „Selbstzünder“ setzen, von der Politik ordentlich vorgeführt und verkaspert worden. Schon jetzt ist der Verkauf der Diesel-Fahrzeige eingebrochen. Das zeigt sich schon am Verkaufswert von älteren Dieseln, die schon jetzt auf dem Ramschtisch zu liegen scheinen. Ein Wertverlust, den die Politik den Fahrern und Eigentümern eingebrockt hat.

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    Lerscho39

    da sollen emol fir d'éischt déi aus Frankräich net méi era kommen .

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    Den esel.vun.Diekerech

    Moien Volk

    NA JA.den.LUX AIR PORT ass.gressten.kerosen.oder.JP8.Lofft.verschmotzer.Mamm.segen.vun engem.Gambia.umwelt.boss.

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    Nomi

    @ dee vun Dikerech: Mat dengen Punkten teschend de Wie'der, an denger falsch gro'uss/kleng Schreiwung ass et baal onmeiglech dei'n Text ze versto'en !!!!

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    glupsch

    Verstinn ech net, mir hunn dach all missen Dieselpartikelfilter abauen resp. all neien Diesel huet dat dach do soll dach kee Stëpps mei hannen erauskommen. Populismus a soss naischt. Dee Knascht kënnt bestëmmt aus den Heizungen aus den Haiser a net vun den Autoen. Dei aal Camion net ze vergiessen.

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    Paul

    Un den "Esel": schreiwt w.e.g. richteg, lieserlesch an verständlech! An un t'Redaktioun, spuert ons sou e Kauderwelsch!

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    Marci

    Schon an den '70 Joëren hun mier ob der Uni gesot kritt dat Turboreaktoren vun Fliiger schrecklech Steckstoffoxid-Schleideren wären. As dat haut net mei esou (dann dei Technik och bei Autoen abauen) oder get et wei deemols nach emmer verschwiegen?

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    Sabine

    "Nomi" huet Recht! Eng deck Datz fir den "Esel", illisible.

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    Jan

    Die Umwelt ist nicht mehr zu retten!

    Also muss sich die Spezies Mensch dem Diesel (u.a.) anpassen. Die anpassungsfähigsten werden überleben und abgasresistente Nachkommen zeugen. Sélection Naturelle halt!

    Damit ist das Problem vom Tisch.

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    Karl

    Et gett heich Zait dass dei dreckeg Dieselen aus dem Verkeier gezu gin. Ech hun an Garage geschafft. Een Benziner kanns de ee puer minuten laafe loosse, mais een Diesel, mei Gott, dresseg seconnen mat zou'en Dieren, da gees de futti mat oder ouni filter ! An och dei dreckeg Bussen sollen em Gotteswellen aus de Stiedt eraus geholl gin, well dei maachen min 20 autoen aus! Dobei setzen meeschtens drei, veier Maennercher dran, chauffeur inclusiv. (alles op Staatskaeschten, mais dat ass nach erem eng aaner Geschicht ..)

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    Dimitrij

    Et ass nogewisen dass en Bensiner, wat deen Feinstëps umgeet,bedeitend méi eraus geheit ewéi en Diesel.

    Benziner verursachen mehr Feinstaub als Diesel

    Benzinmotoren nicht unbedingt umweltfreundlich

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der ADAC fordern gleich hohen Feinstaubgrenzwerte für Benzin- und Diesel-Autos.

    Moderne Benziner sind mit einer grünen Umweltplakette ausgestattet und dürfen so in die Umweltzonen von Großstädten fahren. Doch neue Benzinmotoren mit Direkteinspritzung emittierten Feinstaub in vielfach höheren Mengen als Diesel-Pkw, erklärte die Umwelthilfe im September 2011 in Berlin. Der ADAC wandte sich gegen Pläne des europäischen Autohersteller-Verbandes ACEA, für Benziner Grenzwerte festzulegen, die um das Zehnfache über denen für Diesel liegen.

     

    "Es ist ein Armutszeugnis für die Automobilindustrie, dass die neuen Benziner-Direkteinspritzer, die als die allerneueste Umwelttechnik gelten, in Wirklichkeit die gesundheitsschädlichste Technik überhaupt darstellen", sagt Jürgen Resch von der DUH. "Das zeigt auch, dass alle Zusagen, umweltfreundlichere Motoren zu bauen, einfach nur Luftblasen sind. Den Autokonzernen geht es einmal mehr um Profitmaximierung. Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung ist ihnen völlig egal."

     

    Für Diesel-Autos liegt der Grenzwert für die Partikelmasse bei fünf Milligramm pro Kilometer und der für die Partikelanzahl bei 600 Milliarden Teilchen pro Kilometer. Obwohl die mit der Feinstaubemission verbundenen Gesundheitsgefahren bei Benzinern dieselben wie bei Diesel-Pkw seien, kämpfe die Industrie um erheblich großzügigere Regelungen, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch. Der Münchner Epidemiologe Erich Wichmann wies auf das erhöhte Infarkt- und Lungenerkrankungsrisiko durch die Feinstaub-Partikel hin.

     

    "Wir haben es mit viel Mühe in den letzten Jahren hingekriegt, dass die Situation sich bei Dieselfahrzeugen verbessert", so Wichmann. "Es macht überhaupt keinen Sinn, jetzt bei Benzinern dieses Risiko wieder hochzufahren. Und dass hier der europäische Automobilverband offenbar geschafft hat, Sonderregelung für Benziner einzuführen, ist medizinisch nicht vertretbar."

     

    "Wir haben aber das Problem, dass die Benzindirekteinspritzer hohe Partikelemissionen verursachen", sagt Reinhard Kolke, Leiter des ADAC-Technik-Zentrums. "Im Vergleich zum besten Dieselfahrzeug sind die Emissionen eines Benzindirekteinspritzerfahrzeuges im ungünstigsten Fall um bis zu 10.000-fach höher. Diese Benzindirekteinspritzer sind damit natürlich deutlich gesundheitsschädlicher als ein moderner Diesel mit entsprechend niedrigen Emissionen."

     

    ADAC legte sich nicht auf Filter fest

    Der ADAC erklärte es für "notwendig, dass der Gesetzgeber auch für Ottomotoren mit Direkteinspritzer einen Partikelzahl-Grenzwert im Rahmen der Euro-6-Verordnung festschreibt". Dieser solle sich am Grenzwert für Dieselmotoren orientieren. Und er solle mit der EU-6-Norm 2014 in Kraft treten. Die Autoindustrie kämpft dagegen für ein "Phase-in" mit höheren Grenzwerten, die erst 2017 in Kraft treten sollen.

     

    Wie die schärferen Vorgaben erreicht werden sollen, ließen beide Organisationen offen. Das sei Aufgabe der Industrie. Gleichwohl wies die Umwelthilfe darauf hin, dass es die Möglichkeit gebe, einen Filter wie bei den Dieselautos einzubauen, der zwischen 40 und 120 Euro koste. Der ADAC äußerte die Ansicht, dass sinnvolle "innermotorische Lösungen" - also Lösungen im Motormanagement - ohne Mehrkosten für den Autofahrer zu erreichen seien. Wer per se nur auf den Partikelfilter setze, riskiere unnötige Erhöhungen im Kraftstoffverbrauch und damit mehr Kohlendioxidausstoss

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