8. April 2016

Diese Beamtin verdient weit mehr als 30.000 Euro im Monat!

Pascale Toussing sitzt jetzt auch im SES-Verwaltungsrat

Die Krise trifft wohl nicht jedermann. Beispiel gefällig? Frau Pascale Toussing, ihres Zeichens hohe Staatsbeamtin als Fiskalitätsdirektorin im Finanzministerium, wo sie ein stattliches staatliches Gehalt um die 10 000 Euro einstreicht. Sie wurde jetzt gerade in den Verwaltungsrat der SES gewählt, was ihr als staatlicher Vertreter immerhin die schmucke Summe von 40 000 Euro pro Jahr einbringt, zu der sich noch 1600 Euro gesellen, die jedes Mal ausbezahlt werden, wenn die gute Dame an einer Versammlung teilnimmt. Allein mit ihrem normalen Job und den Vergütungen der SES müsste Frau Toussings Verdienst nicht weit weg von 20 000 Euro monatlich liegen.

Jetzt ist dieselbe Frau aber auch noch Präsidentin des Conseil économique et social, sitzt im Rat des Fonds souverain, ist Verwaltungsratsmitglied bei der BIL und Vize-Präsidentin des Versicherungs-Kommissariats. Ihr „Gehalt“ liegt also schätzungsweise weit über 30 000 Euro im Monat. Davon können die meisten Luxemburger nur träumen und kommen für rund 20 Prozent nicht einmal im Jahr auf ein Monatsgehalt dieser tüchtigen Beamtin!

Allerdings: Das Geld, das sie aus Ämtern bekommt, in denen sie den Staat vertritt, steht ihr laut Gesetz nicht zu. Das muss eigentlich in die Staatskasse wandern. Ein Gesetz, an das sich seit Jahren kein „Betroffener“ hält.

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    Nomi

    Das Geld, das sie aus Ämtern bekommt, in denen sie den Staat vertritt, steht ihr laut Gesetz nicht zu. Das muss eigentlich in die Staatskasse wandern. Ein Gesetz, an das sich seit Jahren kein „Betroffener“ hält.

     

    Et sinn eben Leit dei' mei' gleich sinn wei' di normal Bierger.

    Et ass nach schlemm wei' Panama Papers !!!!

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    Lerscho39

    deen Numm Toussing kënnt mer bekannt vir,well ech en Edmond Toussing iwwer de Lycée kannt hunn, an emol Direkter vun der Post war . Vläicht nëmmen en Zoufall .

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    pierrep

    Abgesehen von dem was solche Geldgeile Geier so absahnen muss man sich die Frage stellen wie diese Personen das ganze Pensum an sogenannter Arbeit !!! bewältigen. Bei den oben beschriebenen Monatlichen Einkommen müssen diese armen Teufel sich täglich 24 / 24 Stunden opfern. Wahrscheinlich dürfen die ihnen untergeordneten Beamten die anfallenden Dossiers abarbeiten und die gehobene Schicht sahnt ab. 

    Für diese Elite gelten wahrscheinlich verschiedene Gesetze nicht. Das zusätzlich aus Ämtern verdiente Geld fliesst dann größtenteils in ihre eigene Tasche anstatt in die Staatskasse.

    Wird sind wirklich eine Bananenrepublik. Vetternwirtschaft ist omnipräsent indirekt unterstützt von integreren !!! Politikern.

     

     

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    Marco

    Unterschlagung ist ein Krimineller Akt und gehört vor Gericht. Dreistigkeit und kriminelle Energie scheinen Luxemburger Politiker und Staatsbeamte als Kompetenz zu werten. Beim Lesen der Berichte über diese Individuen, beschleicht mich immer öfter das Gefühl über eine Mafia-Organisation zu lesen.

     

     

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    Fred Reinertz Barriera

    Gemäss Gesetz, müssten alle diese Gelder an die Staatskasse abgeführt werden, aber als Herr Bettel im RTL Verwaltungsrat war hat er auch seine Pfründe nicht abgegeben, also kann er auch jetzt nicht verlangen dass sein Günstlinge( anders kann mann ja Staatsbeamte nicht bezeichen, die ein Zusatzbrot von der Regierung erhalten) jetzt auf einmal die Gelder abtreten sollen...in Lateinamerika und Afrika würde man das latente Korruption nennen....in Luxemburg dem Marienland wohl eben nur Günstlingswirtschaft.......ein Skandal dass die Regierung ihre eigenen Gesetze nicht beachtet......eine Bananenmonarchie eben....wen störts?  pecunia non olet oder wie sagte es so schön  der Luxemburger Dichter über unsere Politiker:.....Dixit Renert: „ Sinn se emol an der Chamber, dann hun se et an der Hand, se keiren op hir Millen, sech d‘ Buren all vum Land“....also Knete verteilung...ran halten Parteigenossen..... 

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    Faust Victor

    (Als Kleinaktionär an GV der SES teilgenommen und gegen diesen gesetzwidrigen Unfug protestiert, bezw. diese hohen Staatsbediensteten angeprangert.)

    Insbesondere diese hohe Beamtin scheint ausserdem ein seltsames Verhältnis zu Aktionärs- und Meinungsäusserungsrechten zu haben..., jedenfalls ihrer mit plötzlich auffällig nervösem Quersitzen und sich sehr beleidigt gebenden Gesichtsausdrücken nach zu schliessen!

    Doch CEO Romain BAUSCH, sieht dies anders: Er prahlt mit Erhöhung der Frauenquote in seinem Gremium..., Ist auch egal ob ein J-Cl. FINCK oder eine P. TOUSSING die gebeutelten Sparer, inkl. Pensionsfonds bluffen und enteignen. Arroganz und schamlose Habsucht!

    Ehrlich gesagt: Ich hatte mich nur deswegen zur GV, begeben dieses stattsfaschistisches Gehabe anzuprangern.

    Doch wie ein hoher Vertreter der Privatwirtschaft mir dann sagte, ich würde übertreiben, und ich selben dann später allein mit Frau TOUSSING dinieren sah, da verstand ich, dass die Sache mit der Ethik nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blcik scheinen mag!

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