9. Februar 2017

Der schwere Job des Mars di Bartolomeo

Schlaf, Präsidentchen, schlaf…

Da musste Chamberpräsident Mars di Bartolomeo aber mal so richtig mit sich selbst kämpfen. Es war gestern so gegen 16.30 Uhr, als der gute „MdB“ langsam aber sicher hoch oben auf der Präsidententribüne in den Dämmerschlaf abglitt. Plötzlich, um 16.34 Uhr fielen die Augenlider herunter, und der Kopf neigte sich nach unten. Ein Sekundenschlaf, der fast eine Minute dauerte. Dann versuchte Mars sich zusammenzuraufen, und man sah, wie er gegen den Schlaf ankämpfte, nicht immer  mit Erfolg. Ein kräftiges Gähnen, das er mehrmals gegen 16.40 Uhr hinter der Faust zu verstecken suchte, krönte seinen Kampf gegen den Schlaf, der ihn immer wieder zu übermannen drohte, während der begnadete Redner Adam weiter sprach.

Mars griff nach dem Handy, hielt sich an seinem Kugelschreiber fest, versuchte Punkte im Saal zu fixieren, ließ sich neues und frisches Wasser bringen, breitete seine Arme über zwei Stühle links und rechts aus, änderte seine Sitzposition und sehnte sich sichtlich nach Feierabend.

Ein Schluck Wasser um 16.45 Uhr half ihm nur teilweise über die Langeweile hinweg, die vom nächsten Redner, Roy Reding, ausging. Da blieb nur noch träumen…

So schwer kann der Job eines Kammerpräsidenten sein, der ob der faulen Kameraführung von Chamber-TV konstant im Bild ist.

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    Frank

     

    Ist normal, bei dem Euro-Segen welcher Minute für Minute in die Tasche fällt wird der Gelsack ganz schön schwer, da kann man schon beim Schleppen müde werden!

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    Nomi

    Et war bestemmt een deen ee richtegt gutt Mettegiessen gespennd haat !!!!! Mat Kaffi an Schnaps ?

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    Serenissima

    Ein traurige Lachnummer, wenn das unsere Volksvertreter sind, dann verstehe ich dass manch Leute es einfach satt haben für solche Leute auch noch müssen wählen zu gehen....

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    Quoideneufdocteur

    Es ist nicht das erste Mal, dass MdB dabei ertappt wird, wie er mit den Schlaflåusen kämpft.

    Vielleicht liegt es ja an einer schlechten Chamberbe- oder entlüftung?

    Fehlt es etwa an Sauerstoff?

    Oder sind die Diskussionsthemen resp die Redner derart ermüdend?

    Als 1. Bürger des Landes, welcher ja die gesamte Bürgerschaft repräsentieren soll, sollte man sich am Riemen reissen. Sonst ist man fehl am Platze.

    Wie hatte Gambia getönt: Fenster aufreissen, damit frischer Wind reinkommt.

    Na denn.

     

     

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    Arbechter

    as echt dei foto,grins, den här Adam wärt gesongen hun...schlooof kenschen schloooof, deng mama hit deng schoof...

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    Karlotto

    Ech fannen Iech all erbarmungslos :)  Nomettes, halver foennef, scho stonnenlaang eegal wat ugeheiert!. Vlaicht ee Glieschen Wain um Mettesdeg... Ween geif do net aneipen. Ech warscheinlech als eicht, an dei Meescht vun Iech och! Ech well elo awer eis Politiker net zevill luewen! Sie sin trotz allem zevill bezuelt.  

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    Marc

    @Karlotto: Matleed ass hei net ubruecht! Mir op der Aarbecht dierfen och kee Alkohol drénken! Wann e dann awer net méi kann, da soll e opstoen an e Trëppeltour maachen! An iwwerhaapt, eigentlech muss jo do net onbedéngt ëmmer en op dem Troun setzen - eng Reform muss hier!

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    godart

    kee wonner,watt den och langweileg sachen muss nolauschteren.

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