1. Dezember 2016

Der Hammer: RTL stellt fest, dass es Prostitution gibt. Und dass dieses Metier gefährlich ist.

So naiv nähert sich der Fernsehsender dem Thema

Da hat Luxemburgs Monopolsender doch Überraschendes aufgedeckt: Im kleinen Marienländchen gibt es doch tatsächlich Prostitution. Frauen, die Sex für Geld verkaufen! Musste erst die junge Rumänin ermordet auf dem Parkplatz am Freiheitsbaum gefunden werden, um zu bemerken, wie schutzlos die Frauen sind? Was RTL jetzt zum Thema macht, hat „Privat“ schon vor Jahren auf die Tagesordnung gesetzt!

„Privat“ hat immer wieder gewarnt! Und über das Schicksal der Mädchen und Frauen berichtet, die dem harten Job der Prostitution nachgehen. Oft genug werden sie dazu gezwungen. Von brutalen Zuhältern. Und auch vor den Risiken, die ihre Kunden eingehen, hat „Privat“ gewarnt.

14 Tage nachdem die junge Rumänin tot gefunden wurde, kommt RTL mit dem Thema. Und der Fernsehsender nähert sich dem Komplex in einer kaum zu fassenden Naivität!

„Wäre es besser, Luxemburg würde Bordelle erlauben?“

Die Frage stellt der Kirchberg-Sender allen Ernstes.

Dabei sucht Luxemburg etwa seit dem Zweiten Weltkrieg nach einer Möglichkeit, mit Prostitution umzugehen. Anfang der 80er Jahre hat man Bordelle verboten. Durchaus mit guten Absichten. Denn es waren die Bordelliers, die sich schamlos bereichert haben. Indem sie die Frauen eiskalt ausgenutzt, ge- und missbraucht haben.

Gebracht hat es wenig! Damit ist die Prostitution nicht abgeschafft worden. Sie ist lediglich aus Bordellen und Cabarets verdrängt worden. In gemietete Appartements und auf die Straße.

Gerade die Frauen, die ihre Dienstleistung am Straßenrand angeboten haben, leben gefährlich. Das hat der Tot der 27-jährigen Rumänin schockierend belegt.

SEIT JAHRZEHNTEN VERSUCHT DAS LÄNDCHEN, DIE PROSTITUTION IN DEN GRIFF ZU BEKOMMEN.

Da ist es peinlich, dass RTL sich jetzt erst mit dem Thema befasst.

Sogar Xavier Bettel hat schon versucht, sich dort zu engagieren. Als er noch Hauptstadt-Bürgermeister war, wollte er ein Eros-Center bauen. Dort könnten Prostituierte einigermaßen sicher ihrem Job nachgehen. Mittlerweile ist Bettel Premier – ein Eros-Center gibt es immer noch nicht in Luxemburg.

Und: Bettel sieht ganz offensichtlich auch keine Notwendigkeit mehr dazu.

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    John

    RTL und Xavier Bettel! Beide taugen nicht viel und stecken unter einer Decke! Das konnte man neuerdings im Fall Lunghi feststellen! Ein Eros-Center hätte z. B. auch ein absolut vorrangiges Thema sein müssen, als die Homo-Ehe durchzuboxen! Ein Eros-Center wäre für alle Frauen im Land gut, den die stetig ansteigende Überzahl an Männer, besonders von Flüchtlingen, wird immer zu einer größere Gefahr, den die Natur gibt nun eben mal vor, dass man sexuelle Bedürfnisse hat! Aber hier in Lux denkt man erst ernsthaft über Probleme nach wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wie eben durch die rezente Morden, die es dann vielleicht nicht gegeben hätte!

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    handykappeierten

    etwas in verspätung aber dennoch, mein aufrichtiges beileid an die familienangehörigen der 27 jährigen Frau Flori die uns Menschen für immer verlassen musste, Ihre Seele in Gottes Paradies. Sie haben nicht unrecht john, könnte Flori jetzt noch reden....,dann kämen sicherlich viele reiche, besser gestalltet bürger aus perfekter familie, von diplomaten doktoren rechtsanwälte richter bis hin zum blauen blut schwerarbeiter und staatsangestellte, mit sicherheit in das tiefe schwarze loch der depression für 50 Euro.

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    aloysedutz boultgen

    schön dass RTL aufwacht nur eben Luxprivat hatt schon vor jahren darüber berichtet

    Luxprivat hatt auch vor Jahren die kinderprostitution in Luxembourg aufgedeckt,und nach langem zögern musste Helminger eingestehen dass er das problem kennt.Nur passiert trozdem nichts  der Kinderstrich gibt es immer noch,er hatt sich blos verlagert vom Park nähe der synagoge zur kockelscheuer und  es passiert wieder nichts, aber vieleicht braucht RTL noch mals 10 Jahre bis man erneut aufwacht.falls die haute volee es zu lässt.... das ist die frage

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    Babs

    RTL ist aus seinem Schlupfloch gekrochen,was die Prostitution an geht , vor Jahren hat dank PRIVAT ,die Einwohner hier im Ländchen auf geklärt. Prostitution ist ein heisses Eisen,die vorherige Ministerin J.J ist schon damit gegen die Wand gelaufen und diese bringt es auch nicht rund,um etwas zu ändern.Kinderstrich dürfte es überhaupt nicht geben,es sind genug andere Damen da,die ihr Handwerk verstehen.Aber wer spricht da wieder ein Machtwort,keiner.Tut mir sehr leid,dass die junge Frau ermordet wurde,hätte nicht dürfen sein.Wir sind auf dem richtigen Weg wie in den anderen Ländern,wo noch mehr Morde geschehen.Eros-center wäre schon eine gute Lösung,da spalten sich dann wieder die Geister,denn dann müsste es auch ein Homo-Center geben.Wie lange dauert das noch,bis verschiedenen Leuten ihr Oberstübchen auf geht und etwas unternehmen.Hoffentlich bleibt PRIVAT noch lange bestehen,denn sonst ist wieder Nachrichten Sperre ,wie bei alles.

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    Felix Leiter

    Mir Letzebuerger sin dach soss emmer germanophone an fueren emmer an Däitschland fir alles. Mee fir den Eros-Center fueren mir op Tréier well daat eng gud Sach ass. Propper an secher fir jidereen. Mee hei wellen mir daat net hun. Firwat? Bei allem fennt een emmer kontradiktoresch Argumenter, an seit 10 Joer huet awer nix an der Szene geännert hei am Land. Dofir léiw Madame Mutsch, haalt einfach op mam Thema, et geschit sowisou nix méi virun den Waalen. Duerno sid dir net méi do, an den nächsten firt och erem x Mol a Schweden kuken wéi si et machen...

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