29. Dezember 2016

CNS-Frau liefert Drogendealer Adress-Daten

Dafür fordert der Staatsanwalt sechs Monate auf Bewährung

Geht’s noch? Damit ein Drogendealer einen seiner Schuldner finden konnte, hat er Hilfe gebraucht. Die hat er gefunden! Ausgerechnet bei einer Krankenkassen-Mitarbeiterin, die ihm die passenden Adress-Daten geliefert hat. Dafür will die Staatsanwaltschaft der 35-jährigen Angeklagten sechs Monat Haft aufbrummen – auf Bewährung. Gewürzt mit einer fetten Geldstrafe!

Allerdings: Alles hat sich ein bisschen komplizierter dargestellt. Die CNS-Mitarbeiterin hat die Daten an einen Mann weitergegeben. Der ist vor Gericht als „Berufs-Einbrecher“ bekannt!

Er hat die Adress-Daten dann an den Drogendealer weitergereicht.

Der hatte nun alles, um seinem „Kunden“ einen Hausbesuch abzustatten…

Was das Gericht davon hält, stellt sich am 19. Januar heraus. Dann ist Urteilsverkündung!

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