5. März 2017

Cannabis: Warum müssen Luxemburger weiter leiden?

Deutschland gibt Medizin-Cannabis frei: Luxemburg pennt weiter

Das war eine Forderung, die Jean Colombera schon lange gestellt hat! Der Arzt setzt sich seit Jahren für den Einsatz von Cannabis in der Medizin ein. Das wird jetzt umgesetzt. Nur: Wer als Luxemburger davon profitieren will, muss zu einem deutschen Arzt gehen. Denn das Nachbarland hat Cannabis ab dem 1. März für die Behandlung von Kranken erlaubt. Da gibt es jetzt Haschisch auf Rezept!

Wer die fiesen Krankheiten hat, bei denen die Symptome in Deutschland jetzt mit Cannabis-Produkten behandelt werden dürfen, hat nichts zu lachen. Schmerzen bestimmen den kompletten Tagesablauf.

Dass Cannabis in der Schmerz-Therapie wirken kann, ist völlig unbestritten.

Bei welchen Krankheiten kann es verordnet werden? Chronische Schmerzen – egal wo im Körper. Dann Krebs! Oder auch Rheuma, Multiple Sklerose oder Aids. Die „Bild“ nennt dazu sogar Nervenschmerzen, Grüner Star, ADHS und das Tourette-Syndrom.

Wer als Luxemburger an solchen Krankheiten leidet, kann zu einem Arzt in Deutschland gehen. Aber Vorsicht: Die Luxemburger CNS wird die Kosten kaum übernehmen. Für den Arzt muss man wohl selbst aufkommen. Auch für das Medikament. Während es im Nachbarland auf Antrag von der Kasse bezahlt wird, müssen die Luxemburger noch wohl lange darauf warten.

Dabei gibt es kaum Argumente, die gegen den medizinisch kontrollierten Einsatz von Cannabis sprechen. Vor allem, weil es nicht nur gegen Schmerzen eingesetzt wird. Bei HIV/Aids-Patienten werden damit Anorexie und Gewichtsverlust bekämpft. Nach einer Chemotherapie soll es gegen Übelkeit und Erbrechen wirken. Beim Grünen Star senkt es den Innendruck im Auge – während es Epileptikern gegen die Krampfanfälle helfen soll.

Colombera stand schon vor Gericht, weil er seinen Patienten die Wirkung von Cannabis nicht vorenthalten hat. Es heilt keine Krankheiten – aber es hilft vielen, ihre Leiden ertragen zu können. Aber während Niederländer, Deutsche und andere etwas gegen ihre Schmerzen tun können, werden Luxemburger in die Illegalität getrieben. Denn hier bleibt es dabei: Produkte, deren THC-Gehalt höher als 0,3 Prozent ist, sind verboten. THC ist der Wirkstoff in Cannabis-Produkten.

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    Arbechter

    warum müssen Luxemburger weiter leiden..., weil die luxemburgischen konservativen Politiker, die Angst vor dem THC haltigem Cannabis haben und ihnen nur das Gehirn-zerstörerische- Alkoholische in ihren, mit System gesteuerten politischen Plan past, denn Alkoholkonsumenten können, auf lange Sicht, nicht mehr klar nachdenken...,alles andere spricht für sich...,und was der Mediziner Dr. Colombera Jean anbelangt, so hat dieser Arzt mein absolutes Vertrauen in meine alltäglichen grauenhaften Rückenschmerzen und noch so manch andere geheimen Quälereien...,diesem Arzt würde ich meine Wahlstimme geben als Gesundheitsminister.

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    alibaba

    Mir.sin.eng.GAMBIA:Bananen.REpublic

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    Nomi

    De Kannabis ass halt rem so'u ee Produit fir Sympthomer ze bekaempfen.

    Fir d'Ursaachen vun der Peng ze fannen an oofzestellen fillt keen Dokter sech beruff, well jo dann keen Geld mei' ze verdingen gett well mer dann all gesond bleiwen !!!!!

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    Marco P.

    Arbechter,

    persönlich kenne ich Dr. Colombera nicht, kenne aber mehrere Leute denen er als Arzt geholfen hat. Falls Dr. Colombera bei den Wahlen antritt, werde ich ihn wählen. Als Gesundheitsminister wäre er der erste mir bekannte kompetente Minister im Gesundheitsministerium.

    Nomi, es gibt Krankheiten wo die Ursachen der Beschwerden bekannt sind, die sich aber nicht Heilen lassen. Da bleibt nur die Behandlung der Symptome

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    Pierre Schenk

    Wann ech mech nik iirren krut ech schon 2013 hei zu Letzebuerg esou e Medikament mat Cannabis von engem Letzebuerger Dokter verschriwwen, nämlich Lyrica 75 mg, eng Pëll Moies an eng owes anzehuelen; daat Ganzt weenst menger Arthrose.

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    dexter

    Moien,

    am Lyrica as keen Cannabis.Nit dass lo e Koup Leit op Iddi kommen Lyrica beim Dokter ze froen.(Lyrica an Cannabis reageieren awer ennereneen.)

    Bis Verschreiwung vum medizineschen Cannabis hei am Land legaliseiert get (falls), wärten nach ganz vill Leit mat futti'sen Nieren a.s.w. weinst deem chemeschen Pharmadreck durch Praxi'sen hoppsen.

     

     

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    Peter Wengert

    Guten Tag,generell wünsche ich keinem Menschen etwas schlechtes aber sowohl Entscheidungsträgern aus Politik und den Krankenkassen könnten Mal für eine Woche von solchen Erkrankungen betroffen sein. Meine Tochter heute 21 hat mit 17 vollkommen überraschend das Gilles de la Tourette Syndrom bekommen. Durch verschiedene Medikamente und eine Hirnschrittmacher Op bekam sie die Krankheit nicht in den Griff. Heute benutzt Sie medizinal Cannabis. Dadurch kann Sie ein fast normales Leben führen. Vorher alle 2 sek ein Tic jetzt ist es nur noch spürbar bei starker Aufregung und bei Ticsteigerungen.Hier noch Mal ein Rechenbeispiel ohne Op. Kosten für Medikamente vor Cannabis ca.10000€ im Monat kosten für Cannabis jetzt ca 550 € . Deshalb Politiker gebt bitte ein Naturprodukt das sich seit langer Zeit als hilfreich erweist bitte für Patienten die es brauchen frei. Und ich meine hier speziell nur medizinisches Cannabis aus der Apotheke kein selbst angebautes . 

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    Bella

    Ouni de cannabis kann ech netmei liewen. Ech kreien depressiounen angstzoustänn asw... ech brauch dat als Medikament hunn problemer mam been , mee hei zu Letzebuerg aset jo eng gegeierlech drog. Egal waat

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