15. Februar 2017

Cahen verbietet Presse-Berichte

Jetzt reicht es aber wirklich, Frau Ministerin!

Gambia hatte einen Anspruch! Als Xavier Bettel und sein Regierungsteam angetreten sind, war die Losung klar: Alles sollte transparent werden. Aber: In der Praxis versagt die Dreier-Koalition. Beispiel: Die Tagung zum Thema „Integration auf lokalem Niveau“. Das ist mega-wichtig. Aber Corinne Cahen hat die Presse ausgeladen – das sagt Serge Kollwelter.

Wenn es um Integration geht, macht Kollwelter keiner was vor! Er ist der Mann, der die „Asti“ nicht nur mitgegründet hat. Er war von 1979 an satte drei Jahrzehnte deren Präsident. Asti ist der Verein, der sich für die Rechte von eingewanderten Arbeitern einsetzt.

DA WIRD INTEGRATION GROSS GESCHRIEBEN.

Und von einer Tagung, die zur Geheim-Sitzung wird, hält er gar nichts! Die Gründe liegen auf der Hand: Integration kann nur gelingen, wenn möglichst viele angesprochen werden. Wenn eine hohe Zahl von Luxemburgern eingeladen wird, um sich zu beteiligen.

2013 gab es so ein Treffen schon einmal. Da war noch die alte CSV-LSAP-Regierung am Ruder. Aber die hat die Presse und ihre Vertreter eingeladen. 2017 hat das Familien-Ministerin Corinne Cahen abgelehnt!

Dabei ging es um Beispiele, die gelungene Integration zeigen!

Aber: Jeder Bericht darüber wurde im Keim erstickt. Weil es ein Verbot der Berichterstattung gab. Zu verstehen ist das nicht! „Das verstehe, wer will“, hat Kollwelter mit den Schultern gezuckt.

Wie kam es zu dem Presse-Verbot? „Das hatte Ministerin Corinne Cahen explizit angeordnet“, packt Kollwelter aus!

Weil sie es angeblich besser fand, dass die beteiligten Menschen miteinander ins Gespräch kommen und den Austausch untereinander pflegen können.

WIE DIE PRESSE DA HÄTTE STÖREN KÖNNEN, BLEIBT ABER CAHENS GEHEIMNIS!

2013 hat es funktioniert. Und es gab keinen Grund, 2017 etwas anderes zu erwarten. Vor allem weil Integration nur mit einer informierten Öffentlichkeit überhaupt erst gelingen kann.

Weil jetzt klar ist, was über Cahen und ihre Arbeit gedacht wird: Integration ist eine Geheimaktion, die der Bevölkerung von oben verordnet wird. Das ist echter Sprengstoff in der aktuellen Situation!

Noch schlimmer ist aber, dass die DP-Chefin überhaupt auf die Idee kommt, der Presse ein Berichts-Verbot aufzuerlegen. Und dass sich Luxemburgs institutionelle Presse auch noch daran hält! Das Verbot ist höchst undemokratisch. Und das Nicht-Berichten eine Bankrott-Erklärung!

Doch das schlechte Licht fällt vor allem auf die Chefin der Demokratischen Partei: Sie hat offensichtlich Geheimnisse. Sie lebt Intransparenz. Damit hat sie sich als Ministerin disqualifiziert. Und als Politikerin unwählbar gemacht. Wer Integration zur Geheim-Akte macht, zögert auch nicht, den Wähler in anderen Angelegenheiten vorzuführen.

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    Serenissima

    Frau Cahen ist einfach untragbar, kein Respekt des Gewaltentrennung Prinzip in einer Demokratie: wegen ihrer Justiz Verunglimpfung...jetzt auch noch Geheimhaltung mit Presse Verbot bei Tagungen...was müssen wir uns alles noch bieten lassen von einer Schuhverkäuferin die Gott weiß wie zu Meisterehren gelangt ist...

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    Wiseler Carlo

    Ass DP Chefin dann eventuell weidleifech Famille mam Erdogan aus dar Diktatur Turkei ?

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