16. März 2017

Blödsinn! EU fordert höheres Pensionsalter

So macht sich die EU bei den Luxemburgern bestimmt nicht beliebt!

So macht sich die EU bei den Luxemburgern bestimmt nicht beliebt! Auch wenn sie insgesamt den Luxemburgern eine gute Note bescheinigt. Ihnen wirtschaftlich und finanzpolitische eine Top-Note verpasst. Die Herren aus Brüssel fordern tatsächlich die Anhebung des Pensionsalters und kritisieren das Rentensystem.

Blödsinn! Geht es einem Land wirtschaftlich und finanziell gut, ist auch das Rentensystem in Ordnung! Die EU-Bürokraten verkennen wieder einmal die Realität. Das offizielle Pensionsalter liegt bei 65 Jahren. Und heute schon schaffen es Maurer, Dachdecker, Waldarbeiter, Müllmänner und unzählige andere schwer arbeitende Arbeiter und Handwerker nicht, diese Pensions-Marke zu erreichen. Gehen früher in Pension und verzichten damit auf Geld.

Die Anhebung des Pensionsalters hat ausschließlich den Zweck, die Rentenkasse zu entlasten. Unzählige Arbeitnehmer würden in Frührente geschickt, hätten weniger Anspruch auf Geld. Beispiel Deutschland: die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre hat den Effekt einer noch nie dagewesenen Altersarmut!

Auch für den überlasteten Arbeitsmarkt hat die Anhebung negative Wirkung. In überwiegend Bürojobs werden Arbeitsplätze besetzt, die für junge Arbeitsuchende verloren gehen. Die Situation auf dem Langzeitarbeitslosenmarkt verschärft sich, weil ältere Arbeitnehmer noch länger als jetzt schon nicht mehr vermittelt werden können. Gut, dass Regierung und Gewerkschaften hier nicht mitspielen!

Die Forderung der EU nach mehr bezahlbaren Wohnraum hingegen ist mehr als berechtigt. Rund 35.000 bezahlbare Wohnungen fehlen in Luxemburg. Seit zwei Jahrzehnten tut sich auf dem Wohnungsmarkt nichts. Die Forderung des OGBL, die Preise in bestimmten Regionen zu deckeln, ist der falsche Weg! Statt sich mit dem Wohnungsbau ausschließlich auf die Hauptstadt und Esch, Differdingen oder Schifflingen zu konzentrieren, könnte man auch den Norden des Landes erschließen. Doch dazu fehlen der politische Wille und der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel.

Auch berechtigt: die Kritik an Forschung und Entwicklung, die von Luxemburger Boden ausgeht. Auch die wurde von der EU bemängelt. Hier fehlt es an Geld. Geld das eigentlich vorhanden wäre, würde Luxemburgs Regierung nicht völlig sinnlose Projekte finanzieren. Oder unbedingt zu den weltweit humanitären Spitzenreitern gehören wollen. Wer ein Prozent seines Bruttosozialprodukts in die Entwicklungshilfe steckt, um dort Nummer Eins zu sein, hat natürlich für Forschung und Entwicklung kein Geld mehr!

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    Serenissima

    Bezahlbarer Wohnraum schaffen ist das wirklich dringendste Problem in Luxemburg. Aber dazu müssten die Gemeinden nach deutschen Muster Bauland erschließen und zu Verfügung stellen, Klartext eine Ausweitung der Bauperimeter, oder besser Bauperimeter für 2-5 Jahre außer Kraft setzen und nur die Befolgung der Wohnungsbauvorschrfiten verlangen...dass würde eine rege Bautätigkeit ergeben...in allen Gemeinden oder in einigen Zielgemeinden.... statt wie heute nur Baulandspekulaten es zu erlauben Bauland zu erschaffen, mit viel Korruption und Preistreiberei....

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    De Grumpy

    95 Joer ass dee beschten Alter fir a Pensioun ze goen ! Dann huett een nach eppes dovun ... Fürtz a Bommes si bestëmmt ménger Meenung !!  ;-))

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    Betongphop

    Super ! Komm mer zementeieren an asphalteieren t'Land vun Remeleng bis Huldang. Da koennen mer bis 80 schaffen goen an nach 2Milliounen Auswanderer aus der ganzer Welt welkommen! Ech bedaueren t'Generatiouenen an Zukunft...

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    Schmeler Michel

    Mussen dann eng Nagel oder e Krecke asw.. och hier Pensiouen huelen. Oder hun se se schonnn. An all dei an de Verwaltungsreiet. Oder ex Ministeren (Ombudsmann) asw. Jo da sollen se esou besteiert gin ewei e Pensionnaer deen sech weelt e besse Geld douerbei verdingen. Awer mir loossen jo Muerden sech am Speck honderemwaellselen..

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