9. Januar 2017

„Blauäugige Multikulti-Duselei“

Der Kommentar der Woche

Die Polizei vermeldet eine sexuelle Belästigung am Silvestertag. Natürlich übernimmt die institutionelle Presse diese Meldung. Nur: Verschiedene Medien ändern sie ab, was bereits außergewöhnlich ist. So fehlt im Fahndungsaufruf der Polizei bei „Wort“ oder „Essentiel“  die Hautfarbe des Autors des Vergewaltigungsversuchs. Die war „dunkel“.  Das ungefähre Alter, die gesprochene Sprache, die Farbe des Sakkos, das alles erfuhren die Luxemburger, nur nicht, dass es sich bei dem Angreifer um einen dunkelhäutigen Mann handelte. Hier trifft die Polizei keine Schuld, aber umso mehr die Autozensur eines ewig und immer versuchenden Luxemburger Journalismus, politisch mehr als korrekt herüberzukommen.

In der vorletzten „Spiegel“-Ausgabe geht Ulrich Fichtner in einem übrigens ausgezeichneten Beitrag auf unter anderem die beim Volk immer größer werdende Annahme ein, dass „die da Oben“ sich gemeinsam mit der Presse gegen das Volk verschwören. Die Lage in Deutschland ist natürlich nicht mit einer vom Staat bezahlten und nur dank dieses Geldes überlebenden Presse in Luxemburg zu vergleichen. Doch Parallelen gibt es schon. Nein, Bettel oder Schneider oder irgendein anderer Verantwortlicher haben nicht bei „Wort“ oder „Essentiel“ angerufen, um ihnen zu befehlen, die Hautfarbe des Kriminellen in ihrem Polizeibericht wegzulassen. Es gibt diese gigantische Verschwörung nicht. Auch nicht, dass man mit der massiven Einwanderungspolitik den Luxemburger (oder den Deutschen) abschaffen will. Auch wenn es in Luxemburg bald der Fall sein wird.

Aber „die da Oben“ geben den Ton an, und die buckelnden Luxemburger institutionellen Journalisten brauchen dann keinen Befehl, um in vorauseilendem Gehorsam das zu schreiben, zu tun oder zu zensieren, was sie glauben, dass „die da Oben“ sich wünschen.

Dass dann, wie am vergangenen Wochenende beim sexuellen Angriff gegen eine junge Frau solche Irritationen beim „gemeinen“ Volk aufkommen, ist nur verständlich. Die Hautfarbe eines Täters zu nennen, hat inzwischen auch die Polizei als wichtig angesehen. Nur die institutionelle Presse hat teilweise noch nicht „umgeschaltet“. Es ist kein Rassismus, nach farbigen Tätern zu fahnden. Und es ist auch kein Rassismus – wie jetzt in Köln passiert – aus der Vergangenheit zu lernen und aggressive Menschengruppen, AUCH wenn sie dunkelhäutig sind, systematisch an Silvester zu kontrollieren. Und siehe da: Diese Kontrollen haben es erlaubt, sexuelle Übergriffe wie im letzten Jahr zu verhindern! Und CSU-Generalsekretär Scheuer  hat es auf den Punkt gebracht: „Wir dürfen nicht zulassen, dass blauäugige Multikulti-Duselei zum Sicherheitsrisiko für unsere Bevölkerung wird”.

Jean Nicolas

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    svendorca

    okay, nehmen wir Deutschland, wo der Täter mit Name, ( soweit er bekannt ist ) Herkunftsland, Nationalität, usw alles öffentlich gemacht wird, in Luxemburg aber nicht. Warum! Will man hier verschiedene Menschen vor Rassismus schützen, oder ist es nur eine Manie, zb. "du hast das zu fressen was ich dir vorsetze". Wenn man die verschiedenste Medien beobachtet, werden sowieso keine Kommentare in dieser Hinsicht zugelassen,aber man kann schön beobachten und hören welche Rasse und Hautfarbe nicht gelitten ist. Es sind nicht nur dunkelhäutige die Mist bauen. Mit meinen 35 Jahre Auslandserfahrung weis ich sehr wohl wer gut und böse ist.

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    Nomi

    Ech hun gelei'ert datt wann een dei' Ewenementer oder och Akzidenter net offen an transparent an der Oeffentlechkeet behandelt gett et nemmen schlemmer an eng Besserung ass einfach net meiglech !!!!

     

    Also ass den gefuegegen Journalismus Schold un der Degradatio'un vun der Secherheetssituatio'un hei zu Letzeburg !

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    Fred Reinertz Barriera

    Wann dei Presse, dei zu Letzeburg vun der Regierung subventionneirt get, mat onsenSteiersuen, och nach Sachen net seet, obwuel d'Detailer hier bekannt sinn, dann degradeiert se sech selwer zu enger "Lügen Presse"....an daat ass net gut fier ons Demokratie, fier Justiz, Polizei an d'Regierung Gambia oder net Gambia. Leit welle net gesinn daat Sachen einfach enner den Dech gekiert ginn...mir hun dofier jo Gott sei Dank Luxprivat ...dei Zeitung dei daat seet wat se wessen oder gewuer gi sinn .....egal wat d'Regierung, d' Justiz oder d' Polizei mengt....

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