27. März 2017

Belgien sichert Grenzen mit Kameras – Luxemburg profitiert

Im Königreich will man wissen, wer reinfährt

Zack – so schnell geht das! Belgien überwacht wieder seine Grenzen! Dafür werden aber keine Zöllner zu den alten Grenzübergängen geschickt! Das machen Sicherheitsexperten aus dem Königreich automatisch! Mit Kameras, die Autonummer von selbst erkennen, speichern und zu einem Zentralrechner schicken! Damit schützen die Belgier ihr Land – und Luxemburg gleich mit!

Das System ist nicht neu. Kamerabrücken, die Autonummern aufzeichnen, sind ein alter Hut. Nur: Bisher wurden sie für automatischen Bezahlsysteme eingesetzt. Etwa die LKW-Maut in Deutschland. Deren Kameras erkennen nicht nur Autonummern, sie bemerken auch, ob das Auto groß genug ist, um als Laster durchzugehen. Bisher muss nur dann geblecht werden.

ABER UM GELD GEHT ES BEI DEN BELGISCHEN KAMERAS NICHT!

Die überwachen wer über die Autobahn ins Land fährt. Und wer rausfährt.

Der Clou steckt aber in der Verarbeitung der gewonnenen Daten!

Die Kameras gehören zu einem Gesamtplan, den der Brüsseler Innenminister Jan Jambon (N-VA) vorgelegt hat. Ihr Job: Der Polizei im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus helfen!

Wie funktioniert das? Die Autonummern, die die Kameras erkennen, werden abgeglichen. Mit den Datenbanken der belgischen Sicherheitsbehörden. Und: Mit Listen von Autos aus dem Schengenraum, nach denen gesucht oder sogar gefahndet wird.

Luxemburg wird von der belgischen Anti-Terror-Maßnahme profitieren. Wenn die Belgier ihre Grenzen sicherer machen, werden automatisch beide Seite der Grenzen sicherer.

Ausweichen kann man den Kameras kaum! Sie werden direkt hinter den Grenzen aufgebaut. Damit niemand flüchten kann. Das ist anders als bei Mautbrücken – die stehen meistens hinter der ersten Ausfahrt.

Allerdings müssen sich Raser trotzdem wärmer anziehen. Das zeigen Zahlen aus Flandern, wo die Kameras schon im Einsatz sind. Denn so kann man auch die Geschwindigkeit zwischen zwei Kontrollstellen messen. Da sind die Belgier jetzt gewarnt. Mittlerweile halten sich 85 Prozent aller Autobahn-Nutzer an die vorgeschriebenen 120 Stundenkilometer.

Insgesamt sollen im Königreich bis 2018 1.000 zusätzliche automatische Nummernschild-Kameras installiert werden. Das sorgt für mehr Arbeit bei der Polizei. Deshalb sollen 200 neue Polizisten eingestellt werden.

  • image
    Babs

    Gudden Moien. Wann och emmer den Geck matt den Belg gemaach gedd,dei hun ed erfasst.Sou soll ed sin.Ass eng gudd Idee.D'Letzebuerger hinken rem hannen dran.Bei eis kann jidderen ran an raus fueren,keng Kontrollen.Mir sin geschwen daat Land matt dem greissten Wouscht ,den ed gedd.Well daat schwätzt sech seier an denen Milieuen ronderem. Den Minister vun der Police soll mol e besschen nodenken .

  • image
    Frank

    Top saach.

    Kontrolle dengen hei net vill, wel op FB an engem Grupp alles gemelt get.

    Ob Alk, Pobeieren an Kontrolle vun der Douane.

    Wat ech op der enger Seit net gudd fannen wan alles gemeld geht.

    Kontrolle vun Police an Douane vir dat ze melle misst vetbuede sin.

    Den system vun der Belge as Top.

    Mee dorober kennt Letzebuerg jo net.

  • image
    Serenissima

    Ohni Zweifel eng gut and intelligent Lösung, do sollt Letzeburg sech eng Scheif ofschneiden...awer eise Bausch well nemmen sei blöden Tram bauen...

  • image
    Filipe Marques

    Dann werden eben manche mit falschem Kennzeichen unterwegs sein.

  • image
    Nomi

    @ Filipe: Do gett net nemmen Nummerscheld gekuckt, mee och Automark, Model an Farf !!!!!! An de Chauffeur an Beifuhrer geseit een och ob der Photo an kann iwert Gesiichtserkennung erfasst ginn !!

  • image
    Filipe Marques

    @Nomi villmolls merci un iech mä wat maachen wann Fuerer an Beifuerer mat der burka ennerwee sinn schonn alles gesin hei am Land ?

     

     

Kommentieren