5. Juli 2017

ArcelorMittal-Skandal in Florange!

Riesen-Sauerei: ArcelorMittal lässt Eisensulfat in den Wald abpumpen

Das ist eine Riesen-Sauerei! Und ein Umweltskandal! Jetzt packt ein LKW-Fahrer von ArcelorMittal in Florange aus: “Jeden Tag müssen wir hier 28 Kubikmeter Eisensulfat in die Natur kippen!” Er ist verzweifelt! Denn er weiß: Eisensulfat ist alles andere als gesund! Es wirkt bei Kontakt akut reizend bis ätzend auf Haut und Schleimhäute!

Einfach wegkippen? Das ist ein echter Giga-Skandal! Denn der Ort, an dem die „Suppe“ ausgeschüttet wird, liegt extrem nah an dem Ort Florange selbst! „Das ist nur zwei Kilometer von den nächsten Wohnungen entfernt“, erklärt der Laster-Fahrer, der ein Video zu der Umwelt-Verschmutzung veröffentlicht hat: „Außerdem ist hier Wald drumrum.“ Und Bäche.

Das heißt auch: Hier sickert das Zeug in Boden und Grundwasser.

GESUND KANN DAS NICHT SEIN!

Dabei ist der Mann, der das Video veröffentlicht hat, völlig glaubwürdig! „Drei Monate lang musste ich das Zeug in den Wald fahren und abkippen!“, sagt er. Das Video zeigt klar, was passiert. Und jetzt wird es Zeit, dass sich die französischen Behörden um die Sauerei kümmern! Dabei darf nicht vergessen werden: Florange liegt in unmittelbarer Nähe zu Luxemburg! Und die Verantwortlichen sitzen in Luxemburg.

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    Serenissima/blöden Letzeburger

    Der Schrotthändler Mittal sollte eben zur Verantwortung genommen werden, villeicht haben die französischen Behörden den Mumm das zu tun wo die Luxemburger Behörden wie üblich den Schwanz einziehen ...weil ja Herr Mittal gute Beziehungen zum Hof unterhält....also ist er unantastbar in Luxemburg....auch für unsere Grünspechte in der Gambia-Regierung die also diesen Umweltverschmutzer nicht straffen wollen oder können...also Herr Lutepoteau's Bausch und seine beflissenen Konsorten.....wie haltet ihr es denn so in Sachen Umweltverschmutzung?

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    Filipe Marques

    Glaubt ihr in Düdelingen sei es besser an deren Brachen auf denen Flüchtlinge leben und gegenüber sich vor kurzem Leute neue Wohnungen gebaut haben ?Stellt euch mal vor manche haben sich dort eine teuere Wohnung geleistet und von Anfang hat Sie an Wert verloren wegen Bodenverseuchungen usw... Eigentlich müsste doch eine Studie her wie in Steinfort und die Leute müssten doch von der Gemeinde sowie vom Staat und den Banken informiert werden. Wie komisch keine 2 km davon entfernt in Volmerange-les-Mines muss man beim Notar eine Bodenstudie vorlegen...

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    Filipe Marques

    Florange-Dudelange-Differdange que des anges...Monkeler-Esch/Alzette que des pollutions et Greenpeace Luxembourg n'a que Cattenom à redire...encore que le Luxembourg n'est pas alimenté en courant nucléaire.

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    marci

    Es handelt sich wohl um Eisen-(II)sulfat. Das ist allerdings ein Feststoff, also wird wohl eine Lösung abgepumpt. Deshalb wäre es relevant, die Konzentration dieser Lösung zu kennen, um eine Aussage über die Gefährlichkeit zu machen. Sicher ist, dass diese Lösung nicht hochgefährlich ist, diese Eisensalze sind in vielen Düngemitteln enthalten, werden gegen Chlorose oder als Antimoosmittel eingesetzt. Natürlich darf es nicht zugelassen sein, dass Mittal das einfach in den Wald abpumpen darf, ohne Genehmigung.

    Aber in diesem Kontext ist es viel bedenklicher, dass selbige Firma über Strassenbaufirmen sich seines Sinters erledigt. Dieser enthält eine ganze Reihe von giftigen Schwermetallen sowie Arsen und wird von letzteren Firmen grossflächig auf die Strassen gestreut (und auf den Industriebrachen wieder abgekratzt).

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    Nomi

    Wann de Staat an d'Gemengen mat dem verseuchten Terrain wellen Geld verdengen, kann ee jo wuel versto'en datt keng serieuse Etude gemeet gett !!!!!!!!

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