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PRIVAT-TV/ Mehl oder Torten für Politiker: Warum eigentlich nicht auch in Luxemburg?
02.02.2012
Man sollte sich doch einmal ein Beispiel daran nehmen. Am „L’Entarteur“ aus Belgien, der regelmäßig Politiker mit Sahnetorten bewarf oder an der Mehlwerferin aus Frankreich, die François Hollande „einmehlte“. Dies, um verschiedene Redewendungen, die den Franzosen eigen sind, (enfariné, rouler dans la farine)humoristisch und respektlos in die Praxis umzusetzen.
Es tut nicht weh, es verursacht, außer einer Express-Reinigung, keine hohen Kosten, aber es ist lustig, weil es den Politiker oder die Persönlichkeit mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Ihn oder Sie menschlich macht, entsakralisiert, normalisiert, wieder runter bringt. Und so ganz schlimm sind die juristischen Folgen nun auch nicht. Der Belgier Gaudin hatte nie besonders darunter zu leiden, obschon er so viele Torten warf.
Also, wen ein Luxemburger den Mut hat, so was zu unternehmen, soll er uns im Vorfeld Bescheid sagen, damit auch Kamera und Fotoapparat präsent sind. Allerdings ist eine strafrechtliche Verfolgung durchaus möglich, was dann doch wieder zur Vorsicht mahnt. Allerdings ist eine strafrechtliche Verfolgung durchaus möglich, was dann doch wieder zur Vorsicht mahnt.


