30.01.2012 / Tragischer Unfall im belgischen Grenzgebiet: Penibler Kuddelmuddel um Anzahl der Todesopfer!
Grottenschlechte Informationspolitik, die beiden Polizeikräften nicht zur Ehre gereicht
Eigenbericht aus unserer Redaktion
Kuddelmuddel, den man als lächerlich bezeichnen könnte oder müsste, wären die Umstände nicht so tragisch! Da gibt es einen schweren Verkehrsunfall im belgischen Grenzgebiet zu Luxemburg. Ein Wagen mit vier Jugendlichen im Alter von 17 bis 19 Jahren gerät unter einen Schweizer LKW. Der Fahrer ist auf der Stelle tot, zwei junge Männer sind schwerverletzt, einer kann sich aus eigenen Kräften aus dem Wrack befreien (Siehe unsere Erstmeldung für Luxemburg)
Und dann geht’s los. „Wort.lu“ macht aus dem einen Toten gleich zwei und eine Meldung der belgischen Polizei, die von den Luxemburger Kollegen übernommen wird, berichtet dann am Sonntag von drei Toten. Dann geht es im Laufe des Tages wieder auf ein Todesopfer zurück und gestern Abend dann revidiert man offiziell die Zahl auf zwei Tote. Die Luxemburger Polizei teilt mit, dass sie nicht verantwortlich für die sich wiederholenden Falschmeldungen ist und total abhängig von den belgischen Kollegen bleibt.
Kuddelmuddel, der beiden Polizeikräften nicht zur Ehre gereicht.


