31.01.2012 / Soldaten auf Konfrontationskurs mit Armeespitze
Boxemännercher-Affäre: Kritischer Soldat hart bestraft
Eigenbericht aus unserer Redaktion
Jetzt rufen die Soldaten aus Luxemburg nach Hilfe von außen! Ihre Gewerkschaft geht auf Konfrontationskurs mit dem Arme-Kommando. Und appelliert an Armeeminister Halsdorf, um einzuschreiten. "Es ist nicht mehr möglich, zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine korrekte Lösung mit der Armeeführung zu finden“, so die Gewerschaft.
Wen wundert‘, wenn man sieht, wie die Armee mit kritischen Soldaten umgeht. Der Initiator der Protestaktion in der Boxemännercher-Affäre auf dem Herrenberg bekam vier Tage Hausarrest und wurde in die Fahrschule versetzt. Eine Strafmaßnahe der Armee-Führung, die es seit Jahrzehnten auf dem Herrenberg nicht mehr gab. Der Soldat hatte lediglich dagegen protestiert, dass die Soldaten auf ihr traditionelles Weihnachtsgebäck verzichten müssen, während die Armeeführung eine üppige Weihnachtsfeier mit teuren Geschenken veranstaltete. Armeeminister Jean Marie Halsdorf rief die Armeeführung deswegen mit sehr deutlichen Worten zur Ordnung und sorgte für die Boxemännercher der Soldaten. Doch das ist dem Soldaten schlecht bekommen.


