28.07.2010 / Schwarzgeldkonten in Luxemburg: Kein Grund zur Selbstanzeige!
Nur die wenigsten deutschen Steuersünder finden sich auf den CD-Datenträgern
Unter dem Titel "Reue selbst auf hoher See" berichtet heute die Frankfurter Allgemeine über reumütige deutsche Steuersünder, die sich selbst anzeigen und stellt fest: Seit Nordrhein-Westfalen CDs mit Daten mutmaßlicher Steuerhinterzieher gekauft hat, haben sich bundesweit etwa 20.000 Menschen selbst angezeigt. Die wenigsten von ihnen finden sich auf den Datenträgern. Laut Lëtzebuerg Privat-Informationen sollen es weniger als 8 Prozent sein, die wirklich Grund gehabt hätten, sich selbst anzuzeigen.
"Die wenigsten Selbstanzeiger finden sich auf den Datensammlungen der bisher angeblich sieben im Umlauf befindlichen oder von den Finanzbehörden erworbenen CDs. Allein schon die Angst, entdeckt zu werden, ließ die Zahl der Selbstanzeigen, die noch 2009 in Rheinland-Pfalz bei nur 309 lag, sprunghaft steigen. Dabei sind es vor allem Bürger im Rentenalter, die ihr schon zum Teil von den Großeltern in die Schweiz oder Luxemburg illegal transferiertes Vermögen den deutschen Finanzbehörden seit Jahrzehnten vorenthalten."


