21.01.2012 / Rotstift statt Schampus! So könnte die Chamber Geld sparen!
Nehmt Euch mal ein Beispiel an den Belgiern!
Eigenbericht aus unserer Redaktion
Keinen Champagner mehr, kaltes Wasser aus den Wasserleitungen, weniger Dienstwagen, eingeschränkte Fensterreinigung – bei Belgiens Politiker regiert der Rotstift. Mit den vielfältigen Sparmaßnahmen will das belgische Parlament insgesamt 5,6 Millionen Euro einsparen.
Ein prima Beispiel für Luxemburg! Da könnte sich die Chamber einmal eine Scheibe abschneiden! Belgien ist, wie Luxemburg auch, hoch verschuldet. Doch seine Abgeordneten verordneten sich einen rigorosen Sparzwang. So wird der Champagnerkonsum eingeschränkt (32.000 Euro), das warme Wasser in den Toiletten abgestellt (5.000 Euro). Das Parlamentsgebäude wird nicht mehr von morgens bis abends beleuchtet (4.000 Euro), die Zugangskontrolle nicht modernisiert (196.000 Euro), kein neues Computermaterial angeschafft (120.000 Euro).
Außerdem wird bei der Fensterreinigung gespart, der Dienstwagen der Parlamentsverwaltung abgeschafft und kein neues Personal eingestellt.


