21.02.2012 / Rassismus in Luxemburg: Institutionelle Presse, Web, Peters und die ADR am Pranger
Europäischer Bericht ist irgendwie naiv und blauäugig!
Eigenbericht aus unserer Redaktion
Die europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) hat heute ihren Jahresbericht über den Rassismus in Luxemburg vorgelegt. Und der ist irgendwie naiv und blauäugig! Nichts wirklich Schlimmes, aber latenten Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit, stellen die hochbezahlten Experten fest, die uns folgende Binsenweisheiten vorlegen:
-In den Medien werden allzu oft die ethnische Herkunft und die Sprache der Verbrecher hervorgehoben. Und das trotz dem hochheiligen Versprechen des Conseil de Presse! Journalisten müssen besser in Sachen Rassismus ausgebildet werden. Die Medien dürfen, durch ihre Ausdrucksweise, nicht den Fremdenhass schüren. Die „Luxemburger Autoritäten“ müssen Medien oder deren Mitarbeiter, die zu Fremdenhass aufrufen, bestrafen.
-Richtiger Rassismus kommt eigentlich nur in Web-Foren zum Vorschein.
-Portugiesen sind nicht gerade die Lieblinge der Luxemburger. Desweiteren mögen die Luxemburger nicht besonders Menschen vom Balkan, von den kapverdischen Inseln und Grenzgänger.
-Ein Luxemburger Politiker hat rassistische Ideen. Er hat diese über eine Webseite verbreitet. Die Seite wurde geschlossen. Der „Politiker“ hat keinen großen Einfluss (Hier geht es um den weltbekannten Pierre Peters).
-Eine Partie, die ADR, findet, dass es zu viele Ausländer im Großherzogtum gibt und dass man sich zu viel um diese kümmert. Diese Partei hat keinen großen Einfluss im Land. Trotzdem dürften die „Luxemburger Autoritäten“ nicht inaktiv bleiben.


