07.09.2011 / Ospern: Jäger erschoss Kuh statt Keiler
Statt eines kapitalen Keilers, lag ein Highland-Rind (220 Kilo schwer) eines nahen Bauern tot vor dem Jäger
Exklusivbericht aus unserer Redaktion
Man kann ja mal danebenliegen… Ein Jäger schlich in einem Wald bei Ospern im Westen von Luxemburg am Montagmorgen in aller Herrgottsfrühe durch das Unterholz, war auf der Pirsch nach Schwarzwild.
Seine Gedanken kreisten wohl um eine deftige Wildschwein-Terrine, ein herzhaften Gulasch oder ein zartes Steak aus der Hüfte – da raschelte es im Busch. Der Jäger riss seine Büchse in den Anschlag, sah dann die massige Gestalt und drückte ab. Peng!
Doch schnell wurde aus dem Halali ein belämmertes Staunen! Denn statt eines kapitalen Keilers, lag ein Highland-Rind (220 Kilo schwer) eines nahen Bauern tot vor dem Jäger. Schöne Schweinerei!
Aber auch ein Zwischenfall mit einem ernsten Hintergrund. Leicht hätte der Schütze einen Menschen treffen können, wenn er blindlings ins Gebüsch feuert und sich nicht sicher ist, ob eine Sau oder ein Rind vor ihm steht…


