05.10.2011 / Luxemburg bei Geldwäschern weiterhin beliebt

Internationale Studie: Finanzplatz ist „intransparent“

Eigenbericht aus unserer Redaktion

Luxemburg ist und bleibt bei Geldwäschern weiterhin beliebt. Im internationalen „Schattenfinanzindex“ liegt Luxemburg an dritter Stelle, direkt hinter der Schweiz und den Cayman Islands. Damit wird der Luxemburger Finanzplatz als „undurchsichtig“ eingestuft, der Geldwäschern eine breite Basis bietet und eine „Schattenfinanz“ möglich macht.

Auch wenn Luxemburg in den vergangenen Jahren auf Druck der EU deutliche Zusagen bezüglich der Transparenz von Finanztransaktionen machte, ist das Bankgeheimnis in Luxemburg im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch stark ausgeprägt. Kritisiert wird insbesondere, dass Luxemburg als eines der letzten EU-Länder dem automatischen Informationsaustausch über Zinserträge innerhalb der EU nicht beigetreten ist. In der Studie wurden jene Länder untersucht, die sich vor einigen Jahren auf der „grauen Liste“ der OECD befanden sowie die größten Exporteure von Finanzdienstleistungen an Nichteinwohner.

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