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04.01.2012 / LESERFORUM/ Wir haben es satt: Politiker tun nichts nicht für die Belange der Bürger!

Muss denn immer erst etwas passieren, bevor unsere hochbezahlten Minister etwas tun?

Meine Familie und ich leben seit nunmehr 6 Jahren in Manternach, auf der Hauptstraße zwischen Wecker und Manternach, direkt am Ortseingang (CR134). Folgende Probleme, weshalb ich mich seit nunmehr fast 3 Jahren mit den öffentlichen Behörden rumplage, sind:

1) Die Strecke Manternach in Richtung Wecker und umgekehrt wird vornehmlich von Grenzgängern und Pendlern benutzt. Diese fahren teilweise mit erhöhten Geschwindigkeiten durch den Ort.

2) In Richtung Wecker wird die Straße als Beschleunigungspiste genutzt, umgekehrt denkt kein Fahrer daran, seine Geschwindigkeit zu drosseln.

3) Wir haben drei schulpflichtige Kinder, die täglich einen Fußweg zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle in Anspruch nehmen. Leider ist es so, dass entlang unseres Wohnhauses kein Bürgersteig vorhanden ist, so, dass man gezwungenermaßen die Straße nutzen muss. Dass hierbei noch nichts geschah, grenzt meines Erachtens an ein kleines Wunder.

4) Der Fußgängerüberweg ist aus meiner Sicht ganz schlecht gemacht, da er genau an einer Mündung zu einer abschüssigen Straße liegt.

5) Mit der Gemeindeverwaltung habe ich bereits mehrmals über die Probleme gesprochen. Diese erzählten mir, dass sie sich der Problematik bewusst sind, jedoch könnten sie nichts unternehmen, da es sich um eine Staatsroute handelt. Ein von der Gemeinde angebrachter Geschwindigkeitsanzeiger bringt keinen Erfolg!

6) Die Polizei sagte mir bereits des Öfteren, dass es unmöglich ist, immer wieder Kontrollen an der gleichen Stelle zu machen, aus diversen Gründen. Zum Einen seien die Autofahrer nach maximal einer Viertelstunde vorgewarnt, so dass man dann niemanden mehr erwischen kann, zum Anderen seien die Brigaden hoffnungslos unterbesetzt, so dass regelmäßige Kontrollen nicht möglich seien.

7) Die Straßenbauverwaltung erzählte mir, dass ohne ministerielles Reglement nichts zu machen sei.

8) Unseren Straßenbauminister habe ich bereits mehrmals unterrichtet - per Fax, per Post und per Mail. Hier kam bis vor etwa 3 Monaten gar keine Antwort. Ein Schreiben erreichte mich dann vor zirka 3 Monaten, mit der Information, dass die zuständigen Instanzen sich des Problems annehmen und schnellstmöglich eine Lösung finden würden. Wie gesagt, vor drei Monaten!

Wir haben es einfach satt, dass sich die Politiker nicht für die Belange Ihrer Wähler einsetzen. Muss denn immer erst etwas passieren, bevor unsere hoch bezahlten Minister etwas tun?

Romain Feyder

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