15.02.2012 / LESERFORUM/ Verarschung der Freiwilligen im Rettungsdienst
Von der geringen "1 Euro die Stunde - Entschädigung" gehen noch Steuern ab!
Als ich vor 12 Jahren im Rettungsdienst bei der "Ambulanz" und im "Sauvetage" angefangen habe, bekamen wir je nach Einsatzzenter 30-40-50 Cent pro Dienststunde ausbezahlt.Die Ausbezahlung pro Jahr war abhängig von der Gesamtsumme die die jeweiligen Gemeinden zur Verfügung hatte. Da die Freiwilligen es damals noch mehr wie heute aus Überzeugung machten, war es eher Nebensache, wieviel man als Entschädigung ausbezahlt bekam.
Die Zeiten ändern...mehr Ausbildung,mehr Arbeit...mehr Verantwortung..
Wenn man bedenkt dass die sogenannten "Ambulancier proff." wähend ihrer Stagezeit -+2600 Euro netto, und nach der Stagezeit (2 Jahre) um 3000 euro netto Anfangsgehalt verdienen, ist es sehr ärgerlich, dass wir Freiwillige nichts bekommen.
2011 hat die Regierung endlich gnädigerweise 1 Euro entschädigung pro Stunde Dienst entschieden. Der Schritt an sich ist ja sehr ehrenhaft, weil einige "Ambulanciers" oder "Sauveteurs" viel Dienst und viel Zeit in den Rettungsdienst investieren.
Was ich aber persönlich als Frechheit empfinde, ist, dass von dem 1 Euro Entschädigung noch Steuern abgezogen werden sollen.
Wenn man den freiwilligen eine Belohnung geben möchte, dann sollte wenigstens der 1 Euro ohne Abzüge überwiesen werden.
Alles andere ist Verarschung der Freiwilligen......
HH (Name ist der Redaktion bekannt)
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