19.02.2012 / LESERFORUM/ Unser Andy ist zu gut für diese Welt
Menschlichkeit hat im Leistungssport keinen Platz mehr
Manche mögen unseren Andy für naiv halten. Ich glaube, dass es ihm wirklich leid tut, was Alberto Contador passiert ist. Menschlich, nicht sportlich. Ich glaube ihm auch, dass ihm die Freundschaft viel bedeutet und er sie aufrecht erhalten will, auch wenn es sich um einen sportlichen Gegner handelt. Andy ist ein grundehrlicher Mensch, dem seine Seele oft auf der Zunge liegt, dem der Mensch hinter dem Gegner noch etwas bedeutet.
Dass ihm seine Konkurrenten genau das vorwerfen, finde ich unfair. Ihn dann auch noch mit Doping in Verbindung zu bringen, ist wirklich das Letzte! Die so etwas behaupten, sollten selbst Mal vor der eigenen Tür kehren. Dieses Gezeter beweist nur, das Menschlichkeit im Leistungssport keinen Platz mehr hat, nur noch Ruhm und Geld zählt. Ich glaube, dass unser Andy viel zu gut für diese Welt ist.
Luxemburg sollte sich freuen, die Tour de France 2010 gewonnen zu haben. Und Luxemburg sollte stolz darauf sein, einen solchen Radsportler wie Andy Schleck zu haben, für den Menschlichkeit mehr zählt, als Ruhm und Geld!
Patrick W. (Name ist der Redaktion bekannt)
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