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12.12.2011 / LESERFORUM/ Kontradiktorische Meinung zu den Versicherungs-Gesellschaften

Einen Bonus kríegt man nicht geschenkt, den muss man sich in der Praxis "erfahren"

Sie rufen zu dem Thema auf: "Ihre Meinung interessiert uns" - bitte: hier meine Antwort zum Artikel von Herrn John Weibel.

Herr Weibel kritisiert die Versicherungs-Gesellschaften und bemüht sogar Herrn Hammelmann, Präsident der ACA. Aber umsonst. Denn Gesetz ist Gesetz und diese Regel besteht bereits seit dem Jahre 2003 (ausser ich müsste mich im Datum irren) !

Allerdings wird dieses Gesetz jetzt erst von allen Versicherungs-Gesellschaften angewendet und dies zu Recht !!

Herr Weibel hat damals 'seine' Versicherungs-Gesellschaft "betrogen", als er den Zweitwagen seiner berufstätigen Frau auf seinen Namen angemeldet hat. Dies tat er doch mit der vollen Absicht, um den Zweitwagen seiner Frau mit dem gleichen Bonus zu fahren wie er selbst mit dem Erstwagen. Und jetzt bekommt er die Quittung von 'seiner' Versicherungs-Gesellschaft für sein damaligesVerhalten.

Bei Herrn Weibel handelt es sich zweifelsfrei um eine Person, welche die Meinung vertritt: 'ich bin der Herr im Hause' und treffe alle Entscheidungen. Also wird der Zweitwagen von Frau Weibel auf seinen Namen angemeldet. Keine Widerrede! Basta und aus!

Als Frau Weibel berufstätig wurde, verdiente sie doch ihr eigenes Geld und der Wagen hätte auf sie selbst zugelassen werden können, sie wäre die Versicherungsnehmerin geworden und hätte damals angefangen, ihre eigenen B/M (Bonus/Malus) Punkte zu sammeln.

Der einzige Haken an der Sache wäre aber gewesen, dass Frau Weibel damals die Prämie der Stufe 11 (100%) hätte bezahlen müssen, was auch korrekt gewesen wäre. Und genau dies wollte Herr Weibel damals vermeiden.

Einen Bonus kríegt man nicht geschenkt, den muss 'Mann' (oder im vorliegenden Fall, 'Frau' Weibel) sich in der Praxis "erfahren".

Warum also diese Aufregung? Die Versicherung holt sich jetzt nur zurück, was Herr Weibel damals mit Absicht 'versäumt' hat.

Sollte Frau Weibel ihren 'Göttergatten' überleben (was ich Ihr von ganzem Herzen gönne) hätte der, Zitat Weibel "etwas teurere Wagen" problemlos auf die Versicherung von Frau Weibel umgeschrieben werden können. Jetzt ist es dazu allerdings zu spät.

Dass alle Versicherungsgesellschaften an einem Strang ziehen und das Gesetz anwenden ist doch nur korrekt und auch nachvollziehbar.

Ich würde mich über die Veröffentlichung meiner Meinung zu diesem Thema freuen.

Camille O. (Name der Redaktion bekannt)

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