06.02.2012 / LESERFORUM/ Flüchtlinge: Wer richtig einkauft, hat auch nichts zu bemängeln!
Markenartikel oder Discounter?
Asylbewerber in Luxemburg müssen zukünftig mit einem kleinen Taschengeld von 25 Euro pro Monat auskommen. Viel zu wenig, findet der Luxemburger Flüchtlingsrat und hat Hygienemittel eingekauft: Signal Zahnpasta und Zahnbürste, Glamour Kamm und Haarbürste, Hansaplast Pflaster, Nivea-Creme, OB-Tampons, Proteine-Schampoo, Tempo-Tücher, Einwegrasierer von BIG sowie Rasiercreme von Palmolive.
Wenn ich das Bild aus deren Warenkorb vor mir sehe, stelle ich fest, dass es sich ausschließlich um Marken-Artikel handelt. Vielleicht besucht der Flüchtlingsrat einmal einen Discounter, hier bekommt man die doppelte Anzahl von Hygienemitteln zum selben Preis.
Warum macht der Flüchtlingsrat es nicht wie immer mehr Luxemburger und verzichtet auf Markenprodukte? Was mir langsam auf den Nerv geht, ist die Tatsache, dass sich immer wieder für Asylbewerber eingesetzt wird, statt einmal nach dem eigenen Volk zu schauen. In Luxemburg haben wir immer mehr Einheimische, die sich ihre Hygienemittel aus dem Discounter selbst nicht mehr leisten können.
Filipe Marques
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