19.01.2012 / Großangelegte Suchaktion der belgischen Polizei heute Morgen nach vermisster Luxemburgerin

Karin Konsbrück-Nies aus Ahn war nicht depressiv, allerdings durch einen Sturz etwas verwirrt

Eigenbericht aus unserer Redaktion

Heute Morgen ging es los: die belgische Polizei begann endlich mit einer großangelegten Suche nach der vermissten Karin Konsbrück-Nies entlang der Autobahn E411 Namur-Arlon bei Halma. Ausgangspunkt der aktuell laufenden Recherchen: Genau der Ort, wo der Wagen der vermissten Frau aus Luxemburg aufgefunden worden war. Polizisten mit Spürhunden und Freiwillige suchen die ganze Gegend um den Fundort ab. Bereits am letzten Freitag, gegen 16.50 Uhr, wurde dort der Wagen der 49-jährigen Frau aus Ahn gefunden. Der grau-beige Opel Vectra stand verlassen auf der Pannenspur Richtung Luxemburg. Der Benzintank war leer, die Autoschlüssel steckten noch.

Karin Konsbrück-Nies ist verheiratet, wird seit dem 13. Januar vermisst. Das letzte Mal wurde sie gegen 12 Uhr in Deisermillen bei Machtum gesehen. Ihr Mann versichert, dass seine Frau zu keinem Zeitpunkt depressiv war. Allerdings räumte er ein, dass seine Frau kurz vor ihrem Verschwinden hingefallen sei. Nach dem schweren Sturz sei sie etwas verwirrt gewesen. Verwandte der Vermissten machen sich große Sorgen. Nach ihren Aussagen habe Karin Konsbrück-Nies die Autobahn E411 nicht gekannt und auch noch nie befahren.

Wie der zuständige Abschleppdienst mitteilte, wurde er von der belgischen Polizei angewiesen, den abgestellten Wagen von der Autobahn zu holen. Als sich keiner bei ihm meldete, habe er anhand der Papiere, die im Auto lagen, Kontakt mit der Familie aufgenommen. Sie hat den Wagen inzwischen in Belgien abgeholt.

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