07.03.2010 / Fakten, die Polizeidirektor Nettgen Lügen strafen

Von wegen Rückgang der Kriminalität in Luxemburg!

Eigenbericht aus unserer Redaktion

Laut Polizeidirektor Nettgen, der beim „Wort“-Interview in Selbstlobstimmung war, ist die Kriminalität in Luxemburg zurückgegangen. Dies behauptete er auf jeden Fall vor einer Woche. Da man das „Luxemburger Wort“ ja nicht als regierungsfeindliche Zeitung ansehen kann, haben wir dieses Presseorgan ausgesucht, um die letzten Tage in Sachen Kriminalität Revue passieren zu lassen.

„In der Nacht zum Samstag wurde in Luxemburg mehrfach eingebrochen. Allein drei Mal schlugen Einbrecher in der Hauptstadt zu. In Bettemburg verschaffte sich ein Einbrecher durch das Wohnzimmerfenster Zugang in ein Wohngebäude und durchwühlte mehrere Zimmer. In Howald wiederum gelangten Unbekannte durch die Hintertür in ein Wohnhaus. Am Donnerstagabend sind unbekannte Täter in Einfamilienhäuser in Moutfort, Strassen und Howald eingedrungen.“

Soweit zu den Einbrüchen in zwei Nächten. Wohlgemerkt, zu denen, die von der Polizei gemeldet wurden. Hinzu kommen noch Meldungen über eine Frau, die mit Falschgeld bezahlte und über einen Dieb, der sechs Laptops geklaut hatte. Immer noch in zwei Tagen. Und einen Tag vorher erschoss die Luxemburger Polizei einen Dieb nach einem Einbruch in Oberpallen. Während am Donnerstag auf wort.lu zu lesen war: "Unbekannte schiessen (in der Hauptstadt) auf Auto".

Zu bemerken noch, dass laut Polizeibericht "in der Nacht zum Sonntag zahlreiche Einbrecher in Luxemburg unterwegs waren. Die Polizei meldet neun Einbrüche, die in Bartringen, Niederkorn, Bettemburg, Frisingen, Düdelingen, Luxemburg-Stadt, Itzig und Müllendorf verübt wurden".

Gut, dass in Luxemburg die Kriminalität rückläufig ist. Was wäre sonst hier los?

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