„Wenn der Freier eklig ist, mache ich die Augen zu“
Kinder-Strich im Bahnhofsviertel Luxemburg: Schon seit 50 Jahren gibt es sie!
Kim ist 15 Jahre, drogenabhängig, geht auf den Strich. Ihr Revier: das Luxemburger Bahnhofsviertel. Kim: „Ich bin schon früh hier, gehe durch die Cafés, bin auf der Straße, bis es dunkel wird. Dabei muss ich aufpassen, dass ich Freier sehe.“ Das Mädchen braucht Geld, muss ihren Drogenkonsum finanzieren.
Ein älterer Mann, etwas abgerissene Kleidung läuft auf und ab, raucht Kette, blickt nervös in die vorbeifahrenden Autos. Er ist der Prototyp der Kunden, wie Dennis sie beschreibt. Der 16-jährige Junge geht ebenfalls im Bahnhofsviertel auf den Strich. „Diese Freier warten darauf, dass einer von uns Jungs kommt, sie anspricht“, erklärt er.
Kinderprostitution in Luxemburg ist keineswegs neu. Sie existiert schon seit den 60er Jahren. Und sie wurde nie gestoppt.
Die ganzseitige Reportage steht exklusiv in der brandaktuellen neuen Nummer von “Privat“ (263)
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