29.12.2011 / Weitere Gehaltserhöhung: Jeder soll und muss Opfer bringen, außer EU-Beamte!
Skandalöses Benehmen der EU-Kommission und ihrer Funktionäre
Eigenbericht aus unserer Redaktion
Das schlägt ja dem Fass den Boden aus! Da steckt Europa in der schlimmsten Krise der gesamten Nachkriegszeit –und die wurde hauptsächlich durch eben diese EU verschuldet- und dann weigert sich die Europäische Kommission (sozusagen die Regierung der EU), einer vorläufigen Blockade der mehr als bereits üppigen Gehälter der EU-Beamten zuzustimmen! Jetzt müssen sogar die Mitgliedsstaaten der EU vor den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg ziehen, um diese Gehaltseinfrierung durchzusetzen. Und werden dort wohl wie bereits 2010 als Verlierer aus dem Saal gehen. Damals ging es darum, eine Gehaltserhöhung für die Eurokraten von 3,7 Prozent um die Hälfte zurückzuschrauben. Und diese 3,7% wurden 2010 schön brav zu den Gehältern der Beamten aus Brüssel, Luxemburg, Straßburg usw. beigesetzt.
Ab Januar bekommen die EU-Beamten jetzt nochmals 1,7 % dazu. Eine automatische Erhöhung ihrer Gehälter. Es gibt in der EU einen Apparat mit 44 000 solcher Beamten. Rund 18 000 davon verdienen sage und schreibe steuerfreie 6 500 Euro im Monat. Weniger als 10 000 liegen (mehr oder weniger knapp) unter 5 000 Euro, Und dann redet man in Europa von Solidarität gegenüber der Krise und vor allem von Sparmaßnahmen für jeden? Für jeden, außer EU-Beamte!
Diese Meldung erschien in Luxemburg zuerst auf dieser Webseite

